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19 Zellschädigende Stoffe und ProzesseSchwerer Alkoholgenuß führt zu Herz- und Leberschädigung. Hohe Q10-Reserven können helfen, die Organe schneller zu regenerieren. Chemotherapeutika wie z.B. Adriamycin sind herztoxisch; ausreichende Q10-Reserven in den Zellen vermögen diese Wirkung zu vermindern. Taxol, ein weiteres Chemotherapeutikum, reduziert die Herzfrequenz; Q10 kann dies kompensieren. Bei Herzoperationen kommt es bei der Wiederdurchblutung zur Schädigung des Herzgewebes; ausreichende Ubichinon Q10-Reserven durch vorbeugende Zuführung von Q10 vermindern das sogenannte Reperfusionsrisiko erheblich. Manche Medikamente stören die körpereigene Q10-Synthese; der Q10-Blut- und -Gewebsspiegel sinkt, wenn er nicht durch ausreichenden Verzehr von Ubichinon Q10 auf normalem Niveau gehalten wird. Falsche ErnährungEinseitige, unausgewogene Ernährung, aber auch Zubereitungsverluste durch falsche Behandlung der Nahrungsmittel und häufige Diäten - also bewußt herbeigeführte Mangelernährung - führen dazu, daß wir nicht alle Nährstoffe in der richtigen Menge mit der Nahrung aufnehmen. Ubichinon-Q10-Mangel im Körper macht sich bemerkbar. Leistungsabfall ist die Folge.Extreme
körperliche und sportliche Leistung
Bei
gesteigerter körperlicher Leistung nehmen die Q10-Reserven im Blut
ab, da der Herzmuskel und die Muskulatur Q10 verbrauchen, um mehr Energie
liefern zu können. Eine einfache Formel hat hier Gültigkeit: Je mehr Q10 der Körper zur Verfügung stellen kann, desto ausdauernder ist sein Leistungsvermögen. Leistungssportler greifen daher auf zusätzliches Q10 zurück, um die Muskelzellen ausreichend zu versorgen und auch um ausreichende Reserven für das Immunsystem aufzubauen. So war Q10 für Spitzensportler, wie Martina Navratilova und Ivan Lendl, ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung, wie entsprechenden Meldungen der amerikanischen Presse zu entnehmen war. Aber auch amerikanische Olympioniken werden mit diesem Vitalstoff regelmäßig versorgt. Prof.G.P.Littarru (93)äußert sich zum Thema Q10 und Sport wie folgt: "Bei Menschen, die sich ständig sportlich betätigen, sind die Q10-Plasmaspiegel niedriger als bei Kontrollpersonen, die eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben; bei Athleten sind die Spiegel in Perioden intensiven Trainings niedriger im Vergleich zu Zeiten reduzierten Trainings." Auf eine Studie, die die "Anwendung von Q10 -Monopräparat- bei Leistungssportlern" zum Gegenstand hatte und die von Dr. Enzmann, Dr.Geiß, Prof.Hamm, Prof.Littarru (93) und Prof.K. Folkers durchgeführt wurde und deren Ziel es war, die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Applikation von Q10 zu verifizieren, wird ausführlich in dem Kapitel "Ubichinon Q10 notwendig für die Muskulatur und bei sportlicher Betätigung" eingegangen.
Wer intensiv Sport betreibt, muß sich darüber im klaren sein,
daß die vermehrte Sauerstoffaufnahme begleitet werden sollte von
einer entsprechenden Aufnahme antioxidativer Nahrung, also u.a. Q10. Denn
der Sauerstoff bildet den Ausgangspunkt für eine Vielzahl biochemischer
Umsetzungen im Körper, in deren Verlauf sich Elektronenverluste einstellen,
die Atome und Moleküle instabil machen. Es entstehen die gefährlichen
freien Radikale, die unbedingt neutralisiert, gesättigt und damit
vernichtet werden müssen, damit sie im Körper keinen Schaden
anrichten können. |