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Q10 und Diäten

Es ist hinreichend bekannt, daß viele Menschen unter Diätstreß stehen. Das beginnt bei den immer wieder propagierten Abmagerungskuren, die nicht auf dem Prinzip beruhen, einfach auf die abendliche "Fernsehnahrung" oder das eine oder andere Stück Kuchen zu verzichten und endet bei gesundheitsbedingten, verordneten Diäten.

Gemeinsam ist fast allen Diäten, daß sie im Ergebnis Mangel- oder Fehlernährung beinhalten.

Wird also eine Abmagerungskur oder sonstige Diät durchgeführt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß durch antioxidative Nahrungsergänzung einer gewissen "Selbstvergiftung" entgegengewirkt wird.

Die reduzierte Kost während der Diät führt ohnehin schon zu Defiziten an Antioxidantien, weil der Stoffwechsel auf "Sparflamme" geht, die Leber weniger Radikalfänger produziert.

Der erhöhte Schadstoffanfall während einer Abmagerungsdiät entsteht durch Kalorienreduzierung. Erklärend hierzu: Ein Fettüberschuß ist u.a. deswegen kritisch, weil er den Organismus auf mehreren Ebenen schwächt.

Wichtig ist bei der hier interessierenden Betrachtung die Tatsache, daß die vom Körper gebildeten Fettdepots auch als Zwischenablage für lipophile (fettliebende) Schadstoffe benutzt werden. Bei jeder Kalorienreduzierung, die zur Auflösung der Fettdepots führt, werden diese Gifte wieder freigesetzt und belasten den ohnehin schon geschwächten Organismus.

Daß Radikalfängerdefizite und insbesondere Q10-Defizite durch Diäten begünstigt werden, ist durch entsprechende Labormessungen wissenschaftlich erhärtet. Wie wir aber auch wissen, ist ein Defizit an Mikronährstoffen ein Gefahrenpunkt erster Ordnung für unsere Gesundheit.