Allgemeines
über Ubichinon Q10
Q10
ermöglicht den Übergang in die Mitochondriale Medizin
Mitochondrie
(mechanischer Aufbau, linkes Bild - Aufbau der Cristea im Detail, rechtes
Bild)
Die Mitochondrien, einst selbständige Lebewesen, sind die Hauptkraftwerke
unserer Zellen. Eine einzige Zelle kann bis zu 2.000 Mitochondrien enthalten.
Fatal für unsere Gesundheit ist, daß die Mitochondrien DNA
äußerst verletzbar ist. Aufgetretene Schäden können
mangels eines
Reparatursystems
nicht mehr behoben werden. Schäden
in der DNA akkumulieren
und führen zu einem bioenergetischen
Defizit und damit zu degenerativen Erkrankungen.
Mitochondriale Medizin bedeutet vor allem Prävention mit Schutzfaktoren
des Lebens . Ubichinon (Coenzym) Q10 hebt sich von anderen Antioxidantien
ab, da es als einzige Substanz das bioenergetische
Defizit zu beheben vermag.
Vor
über 1,6 Milliarden Jahren, als der Sauerstoff auf unserer Erde entstand
und das Leben mit Sauerstoff begann, entwickelte die Natur ein ausgeklügeltes
System, mit diesem Molekül und seinen radikalen Formen umzugehen.
Einerseits
leben wir vom Sauerstoff, andererseits bringen uns die aggressiven Sauerstofformen,
die Sauerstoff-Radikale, um. Sie sind äußerst reaktiv und völlig
unspezifisch.
Die
ROS
vermögen in allen Zellinhaltsstoffen oder Zellstrukturen
zu reagieren und führen dadurch zur Oxidation von Lipiden
zur Veränderung der Erbsubstanz und zur Denaturierung
von Proteinen
Wie
beim Metall führt die Sauerstoffeinwirkung beim menschlichen Organismus
zum "Rosten", zum Altern.
Wir
altern um so schneller, je mehr Sauerstoff-Radikale gebildet und nicht
unmittelbar unschädlich gemacht werden. Diese selbstzerstörerischen
Attacken geschehen immer dann, wenn wir unsere Muskeln, Nerven, Gefäße
oder Haut "überanstrengen".
Freie
Radikale entstehen verstärkt bei:
| körperlicher
Überbeanspruchung (Krankheiten, Sport) |
| psychischem
Streß |
| entzündlichen
Prozessen |
| ionisierender
Strahlung |
| Sauerstoffmangel
|
| Ozon
|
| Zigarettenrauch
|
| u.a. |
Die
höchste körperliche Schadstoffbildung (ROS) stellen wir
bei psychischem Streß fest, der zu lokalen Ischämien
führt. Bei Angst um einen lieben Mitmenschen,
bei Angst um den Arbeitsplatz, bei Überforderung im Beruf, beim
Mobbing oder vor einem Examen beobachten wir oft eine Überforderung
unserer körpereigenen Schutzmechanismen. Es kommt zur "Lähmung"
von Körperfunktionen und insbesondere zur Schwächung des
Nerven- und Immunsystems. Es kommt über die Zeit zur Ansammlung
von Zellschäden bis hin zum Absterben bestimmter Zellen.
Besonders
gefährdet sind:
| Zellen
der Netzhaut (Retina) |
| Gefäßzellen
(Endothel) |
| Zellen
des Herzmuskels (Myocard) |
| Nervenzellen
(Synapsen) |
| Langerhans´sche
Inseln (Pankreas) |
| Zellen
der Haut |
| Spermien |
Die
ROS entstehen vorwiegend und ständig in den Mitochondrien, den Kraftwerken
unserer Zellen. Sie entstehen durch biochemische Reaktionen, die beim
normalen Stoffwechsel ablaufen, nämlich bei der sogenannten kalten
Verbrennung von Nährstoffen wie Zucker, Fett und Eiweiß
mit Sauerstoff in den Mitochondrien.
Je
mehr eine Zelle leisten muß, desto mehr Mitochondrien werden in
den Zellen gebildet und um so mehr ist diese Zelle dem
oxidativen
Streß ausgesetzt.
Um
mit dem normalen oxidativen Streß überleben zu können,
haben die Zellen und insbesondere die Mitochondrien in den Zellen während
der Evolution ein Arsenal von antioxidativen Schutzfaktoren entwickelt,
um die Freien Radikale unmittelbar bei der Entstehung abzufangen.
Nachteilig
für unsere Gesundheit ist, daß die antioxidative Kapazität
während des Wachstums- und Entwicklungsprozesses und bei Überforderung
(physischer und psychischer Streß) nicht ausreicht, um die negativen
Wirkungen der ROS zu kompensieren, und daß während des Alterungsprozesses
die Kapazität des Schutzsystems nachläßt.
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