Die
Folgen unserer modernen Lebensformen
Jährlich
sterben (schweigend) verschiedenartigste Pflanzen und Lebewesen aus. Der
Grund dafür sind lebensfeindliche Faktoren, die von uns Menschen
geschaffen worden sind.
Die
Zerstörung der Umwelt nimmt in vielen Bereichen ihren Fortgang. Hier
seien nur beispielhaft die Schadstoffe erwähnt. Vom Menschen geschaffen
richten sie sich nun gegen uns selbst. Wir verschmutzen Luft, Wasser,
Erde; damit verschmutzen wir uns selbst. So wenig die Natur mit dieser
Überbelastung fertig wird, so wenig kann unser eigener Körper
sie verkraften. Die von uns geschaffenen Schadstoffe attackieren unseren
Organismus; sie zerstören das Gleichgewicht der Natur.
Es
sollte uns daher nicht verwundern, wenn bestimmte Krebserkrankungen immer
häufiger auftreten, Allergien überproportional ansteigen,
die Unfruchtbarkeit von jungen Ehepaaren zunimmt. Alterserkrankungen wie
Demenz,
Arthritis,
Arthrose,
Rheuma u.a. setzen immer früher ein. Wie immer auch diese Krankheiten
bezeichnet werden, es sind Krankheiten, die sich in den meisten Fällen
in der Schädigung des Immunsystems begründen. Die Anforderungen
an unser Immunsystem, aber auch anderer Abwehrsysteme unseres Körpers,
sind enorm gestiegen. Der Organismus kann diesen gestiegenen Anforderungen
kaum noch gerecht werden. Anschaulich wird uns das ganze Dilemma durch
immer neue Steigerungen bei den Kosten der Krankenkassen vor Augen geführt.
Ein Thema unserer Zeit.
Allein
die Folgekosten von Fehl-, Über- und Mangelernährung gehen in
die Milliarden; Gesundheitskosten, die nichts anderes bedeuten als Krankheitskosten.
Die Anspruchshaltung der Bevölkerung aus den von uns selbst geschaffenen
Versorgungssystemen wird immer unbezahlbarer. Die eigenverantwortliche
Gesundheitsvorsorge muß bei einem solchen System auf der Strecke
bleiben. Es ist ein System, bei dem die Patientenbehandlung soziale Zielsetzung
ist und nicht ein System, das primär der Gesunderhaltung der Bevölkerung
durch Eigenverantwortung dient.
So
wird immer wieder beim Thema Gesunderhaltung - sollte es überhaupt
ein Thema sein bei denen, die es angeht - in tibetanischer Gebetsmühlenweise
verkündet: Sie müssen sich nur gesund ernähren! Aber hier
genau liegt der Hase im Pfeffer. Diese Haltung ist - mit Abstrichen natürlich
- für unsere Misere in der Ernährung verantwortlich.
Wir
sind vom Wohlstand verwöhnt, übersatt. Das Angebot der Nahrungsmittelindustrie
ermöglicht es, uns zu erschwinglichen Preisen zu bedienen. Doch kein
Verbraucher weiß genau, wieviel Wertloses, Vorgefertigtes, Verfälschtes,
Vitaminerleichtertes, aber auch Ungesundes wir dabei "gedankenlos"
in uns aufnehmen. Alles ist mundgerecht vorfabriziert und wir gewöhnen
uns daran, von Kindesbeinen an.
Dabei
kann von einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsmöglichkeit
für die Masse der Bevölkerung im Zeitalter der Kantinenessen,
Fast-Food-Ernährung und Gaststättenverköstigung nicht mehr
die Rede sein. Kaum einer denkt an die chemischen Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel,
Farbstoffe etc.; alles körperfremde Substanzen, die, sind sie auf
den Packungen überhaupt vermerkt, vom Hersteller als "unschädlich"
bezeichnet werden. Von den mit Pestiziden, Insektiziden, Fungiziden, diversen
Haltbarkeitsmitteln u.ä. behandelten und dann verarbeiteten Rohprodukten
(damit sie sich optisch gut verkaufen lassen) ganz zu schweigen.
Wir
leiden unter einer Schadstoffüberflutung, deren Tragweite man lange
Zeit nicht wahrhaben wollte. Das sich daraus ableitende Schädigungsmuster
für unseren Körper läßt sich auf ein einheitliches
Prinzip zurückführen, bei dem
die Freie
Radikale die erste Geige spielen. Für viele Mitbürger
ist dieses Thema ein Buch mit sieben Siegeln. Aber: Man kann und sollte
sich über die Faktoren, die über die Erhaltung unserer Gesundheit
und Langlebigkeit bei hoher Lebensqualität entscheiden, kundig machen.
Darum
gilt es, sich in erster Linie zu informieren, um die entsprechenden Angebote,
die der Gesundung und Gesunderhaltung dienen, für sich nützlich
zu machen. Das Warten bis zum Eintritt einer schweren Krankheit kann bereits
zu spät sein. Handeln ist angesagt.
Es
sollte eigentlich niemanden geben, der später, vielleicht in einigen
Jahren, sagt, er hätte nicht gewußt, daß es auch eine
Prophylaxe, also vorbeugende Maßnahmen, gibt.
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