Coenzym Q10 und andere Mikronährstoffe
Ihr Ratgeber in Sachen Gesundheit

Zur Einführung (Orthomolekulare Medizin)

Unsere Zielsetzung

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die orthomolekularen Substanzen, wie sie in der orthomoekularen Medizin Anwendung finden, auch dem Laien in seiner Bedeutung näher zu bringen. Dazu zählt nicht nur die Beschreibung der Substanzen allein, sondern auch die Wiedergabe von Forschungsergebnissen aus der internationalen Anwendung dieser orthomolekularen Substanzen in der medizinischen Praxis, so daß auch die breite Öffentlichkeit, für den Laien verständlich, von den Ergebissen unterrichtet ist.

Die moderne Orthomolekulare Medizin beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Pharmakologie, Ernährungswissenschaften, Physiologie, Bichemie, Immunologie.
Sie ist Bestandteil der Hochschulmedizin und der Naturheilunde im allgemeinen und kann im Einzelfall die Schulmedizin ersetzen, stellt aber nicht grundsätzlch eine Alternative dazu dar. Sie ist eine Form der ergänzenden, therapiebegleitenden Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.

Unter Orthomolekularer Medizin versteht man die zusätzliche Verabreichung von nicht körperfremden Substanzen zur Verhütung von Mangelerscheinungen sowie präventiven und therapeutischen, i.e. therapiebegleitenden Beeinflussung von Erkrankungen.

Zu diesen orthomolekularen Substanzen zählen u.a. essentielle und nichtessentielle Nährstoffe wie Vitamine, Vitaminoide, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren.

Desweiteren werden zu den orthomolekularen Substanzen im weiteren Sinne auch Nahrungsinhaltsstoffe gezählt, die nicht in körpereigene Stoffwechselvorgänge eingebunden sind, die aber gesundheitsfördernde oder pharmakologische Wirkungen im Körper des Menschen entfalten.Dazu zählen Flavonoide, Carotinoide.

Therapeutisch relevant sind aber auch körpereigene Substanzen, die keinen Nährstoffcharakter haben, die jedoch auch zu den orthomolekularen Substanzen gezählt werden wie Enzyme, Glucosamine, Nukleinsäuren usw..

Grundlage der orthomolekularen Medizin sollte möglichst eine gesunde, ausgewogene Ernährung sein, was allerdings bei dem heutigen Angebot der Nahrungsmittelindustrie besondere Kenntnisse über die jeweils angebotenen Nahrungsmittel und deren Inhaltsstoffe beinhaltet.

Als Schlagwort eignet es sich allemal: "Gesunde, ausgewogene Ernährung" und findet allzu oft dann Anwendung, wenn Fragen zur Gesundheit zu beantworten sind.

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Fatale Folgen

Der amerikanische Biochemiker und Ernährungswissenschaftler Prof.C.Frederiks beschreibt den Ernährungszusammenbruch des Organismus durch unzureichende Versorgung mit Vitaminen, Enzymen, Coenzymen (u.a. Q10) und Spurenelementen folgendermaßen:

„Auf falscher, meist einseitiger Ernährung basierende Mangelerscheinungen, sei es auf Grund schlechter oder unausgewogener Kost, entwickeln sich langsam und schrittweise.

Die ersten Anzeichen zeigen sich im Blut. Verringert sich dort die Nahrungszufuhr, werden – sofern vorhanden – Körperreserven herangezogen. Sind diese erschöpft, folgt der Nahrungsentzug bei den Organen, die wiederum aus Zellverbänden bestehen. Schon in diesem Stadium können Fehlfunktionen auftreten, vage oder deutliche Symptome, die jedoch von normalen Ärzten in den allerwenigsten Fällen als Ernährungsmangel erkannt werden. Darauf folgen – allerdings nur mikroskopisch erkennbar – Gewebsveränderungen. Für das bloße Auge sichtbare Veränderungen des Gewebes ist die nächste Stufe.

Es muß betont werden, daß vor der Entstehung alarmierender Symptome sichtbare Veränderungen des Gewebes und damit einhergehende Anzeichen auftreten, so zum Beispiel Zahnfleischbluten oder eine Neigung zu Nervenentzündungen. Keines dieser Anzeichen läßt jedoch unmittelbar auf einen Ernährungsmangel oder schlechte „Futterverwertung" schließen. Trotzdem verringert sich die Widerstandskraft gegen Infektionen und die allgemeine Vitalität leider zu diesem Zeitpunkt bereits zusehends. Die Fähigkeit, Streß zu bewältigen, ist merklich gemindert, Verhaltensstörungen beginnen sich abzuzeichnen, und subtile, unerwünschte Persönlichkeitsveränderungen machen sich bemerkbar (z.B. Schlaf- und Gedächtnisstörungen).

Da unsere moderne Medizin sich hauptsächlich auf die symptomatische Therapie spezialisiert hat, wird der Zusammenhang mit Ernährungsmängeln oft erst dann hergestellt, wenn die äußeren Anzeichen unübersehbar geworden sind. In der Regel ist es dann jedoch zu spät, solchen Mängeln entgegenzuwirken".

Die orthomolekularen Substanzen bieten dann oft eine alternative Behandlungsmöglichkeit.

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Unzureichende Ernährung mit Vitalstoffen bedeutet „Demontage" des ursprünglich perfekt arbeitenden Systems des menschlichen Organismus.Durch damit einhergehenden Energieverlust auf Zellebene wird der Zellverfall gefördert.

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Prof. Dr. Ghisla Brubacher, Universität Konstanz

Das Stufen - Schema des Vitaminforschers Brubacher verdeutlicht eindrucksvoll, daß sich Vitamindefizite schleichend und lange Zeit unbemerkt entwickeln, bis sie schließlich zum Gesundheitsrisiko eskalieren.

Stufe 1: Die Vitaminspeicher im Gewebe werden teilweise entleert. Laborwerte und Gesundheitszustand sind zunächst noch unverändert.

Stufe 2: Verstärkt werden die körpereigene Reserven aufgezehrt. Laborwerte zeigen verminderte Vitaminausscheidung im Urin. Der Blutspiegel bleibt jedoch immer noch unverändert. Leichtere Befindlichkeitsstörungen können auftreten.

Stufe 3: Vitaminabhängige Enzymreaktionen verlaufen eingeschränkt. Blutspiegelwerte zeigen leichte Veränderungen. Körperliche, geistige und psychische Belastbarkeit lassen nach. Langfristig gesehen, können bereits auf den ersten drei Stufen die Ursachen späterer chronischer Erkrankungen entstehen.

Stufe 4: Obwohl der Vitaminspiegel auch jetzt noch keinen dramatischen Abfall der Vitamin- Werte aufzeigt, machen sich zunehmende Einbußen des Gesundheitszustandes bemerkbar, z.B. erhöhte Infektanfälligkeit, verschlechtertes Allgemeinbefinden, nervöse Beschwerden, nachlassende Belastbarkeit, vermindertes Dunkelheitssehen, Kopfschmerzen etc.

Stufe 5: Charakteristische Mangelsymptome werden offensichtlich. Bei entsprechender Vitaminzufuhr besteht aber die Chance, daß sie wieder behoben werden.

Stufe 6: Es entstehen nicht mehr umkehrbare Gewebe- und Organschäden, die zu schweren bleibenden Krankheitszuständen bzw. zum Tod führen.

Das Stufen-Schema zeigt, mit absoluter Sicherheit läßt sich ein Vitaminmangel erst bei schweren klinischen Mangelzuständen am Blutspiegel ablesen, also viel zu spät. Die Vitaminspeicher der Zellen können längst leer sein, obwohl der Blutspiegel noch „normal“ ist.


"Mit unserer Ernährung hauen wir unser Leben in die Pfanne. Durch Nahrungsergänzungen lassen wir dabei aber nichts anbrennen."
Prof.Dr.med G. Uhlenbruck
Aphoristiker

   

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