Mineralsalze – Biochemie nach Dr. Schüßler

Funktionen:

Mit Schüßler-Salzen wird dem Körper nicht der notwendige Bedarf an Mineralstoffen zugeführt. Vielmehr helfen Schüßler-Salze dem Körper im Krankheitsfall, Mineralstoffe wieder dorthin gelangen zu lassen, wo er sie braucht.

Auch wenn der Kranke ausreichend Mineralstoffe (z.B. Magnesium) im Körper hat, steht es u.U. im Bedarfsfall (z.B. bei Muskelkrämpfen) nicht zur Verfügung, weil eine "Molekülverteilungs-Störung" vorliegt, d.h. daß die winzigen (z.B. Magnesium-) Teilchen im Organismus nicht dort sind, wo sie gerade gebraucht werden.

Hier liegt der Ansatz der Therapie mit Schüßler΄schen Mineral-Salzen. Die gestörte Verteilung der Ionen wird aufgehoben, so daß die Teilchen wieder in jede einzelne (z.B. Muskel-) Zelle gelangen und dort aktiv werden können (z.B. Krampflösung).

Die Schüßler-Salze werden den homöopathischen Mitteln zugerechnet und sind zur Ausschöpfung ihrer vollen Wirkungsentfaltung verdünnt (potenziert). Durch die Verdünnung ist gewährleistet, daß sie in jede einzelne Körperzelle eindringen können.

Die zur Verfügung stehenden Biochemie-Salze sind durchnummeriert und bezeichnet unter Angabe der entsprechenden Potenz.

Wichtig für die Einnahme: Man läßt die Tabletten im Mund zergehen, bis sie sich aufgelöst haben. Dabei wird der Wirkstoff von der Mundschleimhaut vollständig aufgenommen.

Die 12 Schüßler-Salze und Ihre wichtigsten Wirkungen
Nr. 1 Calcium fluoratum bei Haut-, Nagel- und Knochenproblemen D12
Nr. 2 Calcium phosphoricum unterstützt Heilung und Wachstum D6
Nr. 3 Ferrum phosphoricum bei Entzündungen und Verletzungen D12
Nr. 4 Kalium chloratum Heilmittel für die Schleimhäute D6
Nr. 5 Kalium phosphoricum stärkt Muskeln und Nerven D6

Nr. 6 Kalium sulfuricum

bei chronischen Entzündungen und Hauterkrankungen D6
Nr. 7 Magnesium phosphoricum bei Schmerzen und Krämpfen D6
Nr. 8 Natrium chloratum reguliert den Flüssigkeitshaushalt D6
Nr. 9 Natrium phosphoricum normalisiert den Stoffwechsel D6
Nr. 10 Natrium sulfuricum regt Ausscheidung und Entgiftung an D6
Nr. 11 Silicea stärkt Sehnen, Knorpel, Knochen D12
Nr. 12 Calcium sulfuricum läßt Eiter abfließen D6

Kontraindikationen: Nicht bekannt !

Wechselwirkungen: Nicht bekannt !
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Nebenwirkungen:
Bei Überdosierung – hundert und mehr Tabletten pro Tag – kann sich eine abführende Wirkung einstellen

Nr. 1: Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)

Funktionen im Körper:

Calciumfluorid benötigt der Körper für den Aufbau von Knochen, Sehnen, Bändern, Zähnen und Nägeln. Es dient hier der Festigung und Härte. Calcium fluoratum wird auch als Weich- und Hartmacher bezeichnet, weil es verhärtetes Gewebe (z.B. Narbengewebe) erweichen und erschlafftes Gewebe (z.B. Krampfadern) festigen kann. Es reguliert die Spannungsverhältnisse von Geweben, bis der Normalzustand wieder hergestellt ist. Es glättet Hautfalten und Narben, macht Knochen, Sehnen, Bänder, Fuß- und Fingernägel wieder stabil und schützt vor Karies.
Calcium fluoratum wirkt stets sehr langsam, es kommt daher vorwiegend für chronische Fälle in Betracht und ist hier oft monatelang zu nehmen.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Elastizitätsverlust von Gefäßwandungen Pilzbefall der Nägel
Elastizitätsverlust der inneren Organe Hornhaut, übermäßig
Elastizitätsverlust der Oberhaut Schuppenflechte (Psoriasis)
Schwangerschaftsstreifen Aknepusteln, verhärtet
Hämorrhoiden Warzen, hart
Besenreiser-Venen Narben, unschön
Krampfadern Hammerzehe
Karies, aufweichender Zahnschmelz Überbein
Organsenkungen Knochenentzündungen
Finger- und Fußnägel, unschön gewachsen Gelenkschwellungen
Bandscheibenschäden Hautrisse, Hautschrunden, Mundwinkeleinrisse
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Nr. 2: Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)

Funktionen im Körper:

Calciumphosphat ist im Körper notwendig für den Knochenaufbau (Mineralisation) beim Wachstum und nach Brüchen, damit die Bruchenden schneller zusammenwachsen. Es ist beteiligt am Aufbau der Zähne und macht die Außenhaut (Zellmembran) jeder Zelle für den Stoffaustausch durchlässiger. Auch bei der Blutgerinnung wirkt es mit und kann eine erhöhte Blutungsneigung (etwa bei häufigem Nasenbluten) verringern. Dieser Mineralstoff ist bedeutsam für die Muskelbewegungen und die Neubildung von Zellen. Allgemein wirkt er auf Körper und Nerven kräftigend.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
 
Knochenbrüche
Wachstumsschmerzen und schlechte Knochenbildung bei Kindern
körperliche Schwäche
Zahnbildung, erschwert
Schmerzen und Krämpfe beim Zahnungsprozeß
Muskelkrämpfe
Kribbeln und Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
Nervosität
Neigung zum Nasenbluten
Hautjucken im Alter
Osteoporose, unterstützende Behandlung
Blutregenerierung
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Nr. 3: Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat)


Funktionen im Körper:

Eisen hilft dem Körper, Sauerstoff ins Blut aufzunehmen, da es die Bindung der Sauerstoffmoleküle an die roten Blutkörperchen ermöglicht. Je mehr Sauerstoff in die Zellen gelangt, desto mehr Nährstoffe können verbrannt werden, so daß auch mehr Energie freigesetzt wird. Eisenphosphat ist an der Energiegewinnung in den Zellen beteiligt und verhilft bestimmten Eiweißen (Myoglobin) im Muskel, Sauerstoff aufzunehmen und bei Bedarf wieder abzugeben. Ferrum phosphoricum beeinflußt die Spannung (den Tonus) von Blutgefäßen und damit die Durchblutung. Das Salz hilft dem Körper, Eisen aus der Nahrung besser aufzunehmen und es im Organismus dorthin zu bringen, wo es benötigt wird. Auch die Ausscheidung von Giftstoffen wird durch Ferrum phosphoricum gefördert.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Eisenstoffwechsel-Störungen
Abwehrschwäche
Verletzungen leichter Art
Verbrennungen ersten Grades
Konzentrationsstörungen
Gedächtnisschwäche
Durchblutungsstörungen mit kalten Händen und Füßen
Muskelkater
Wachstumsstörungen von Haut, Haaren, Nägeln
Erkältungskrankheiten
Durchfall und Magenschleimhautentzündung, unterstützend
Schmerzen, die mit Hitze, Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Blutüberfüllung, Blutwallungen verbunden sind
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Nr. 4: Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)

Funktionen im Körper:

Kaliumchlorid reguliert im Körper die Ausscheidung von Wasser, sorgt für das Funktionieren von Muskeln und Nerven, unterstützt und beeinflußt den Zucker und Eiweißstoffwechsel. Es wirkt steuernd auf den Herzrhythmus, die Magen- und Darmtätigkeit. Kalium chloratum ist das Mittel der Wahl bei Verletzungen sowie Entzündungen von Haut und Schleimhäuten, wenn die Wundheilung bereits eingesetzt hat. Das Mittel löst auf den Schleimhäuten die weißlichen Ablagerungen, die sich bei Infektionskrankheiten an der Mund- und Rachenschleimhaut bilden können. Überdies reguliert es den Kalium-Haushalt im Körper.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Bronchitis
Katarrhe (Heiserkeit, Luftröhrenkatarrh, Bronchialkatarrh)
Hautausschläge mit weißem, mehlartigem Belag
Entzündungen
Magen- und Darmschleimhaut
Augenbindehaut
Schleimbeutel
Gelenke
Drüsen
zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung bei
Verbrennungen ersten und zweiten Grades
Sehnenscheidenentzündung
Gürtelrose

Wundrose

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Nr. 5: Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)

Funktionen im Körper:

Kalium macht die Tätigkeit von Nerven und Muskeln erst möglich und sorgt für deren korrekte Funktion. Ist die Verteilung der Kalium- und Phosphat-Ionen im Körper gestört, kommt es zu Muskel- und Nervenschwäche, Muskelschmerzen oder gar Muskellähmungen. Kalium phosphoricum ist das Nervensalz der Biochemie. Es wirkt stabilisierend auf Nerven, Psyche, Geist und Körper, indem es die Verteilung der Kalium-Ionen im Körper reguliert. Es verhütet darüber hinaus den Zerfall von Zellgewebe und gilt als Nährsalz für Muskel- und Nervengewebe.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Schwächezustände Lähmungen
nervöse Schlaflosigkeit Gesichtsmuskellähmung
Antriebslosigkeit Augenmuskellähmung

Niedergeschlagenheit

Schließmuskellähmung
Krämpfe Haarausfall, kreisrund
Infektionskrankheiten Hyperaktivität von Kindern
körperliche, geistige und seelische
Erschöpfung
unterstützend bei Depressionen, Herz- und Muskelschwäche, Lähmungen
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Nr. 6: Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)

Funktionen im Körper:

Kaliumsulfat kommt in Haut, Knochen, Muskulatur und Nägeln vor und spielt bei der Verarbeitung von Eiweißen im Stoffwechsel eine Rolle. Der Schwefelanteil (Sulfat) hilft dem Körper, Cystein zu bilden, das in Haaren, Nägeln, im Knorpel und in der Haut benötigt wird. Sulfat ist auch an Entgiftungsprozessen maßgeblich beteiligt. Es unterstützt die Bildung von Hautzellen, Haaren und Nägeln, was bei Verletzungen oder Hautausschlägen von Bedeutung ist. Darüber hinaus steigert es die Leistungsfähigkeit der Leber (Entgiftung des Körpers).

Kalium sulfuricum ist bei Entzündungen und Erkältungen das Folgemittel von Kalium chloratum.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Haut- und Lebererkrankungen, als Basismittel
Leber durch Gifte belastet
Schleimhautentzündungen wie in
Rachen
Bindehaut
Magen
Darm
Schnupfen, chronisch
Haar- und Nagelwachstum gestört
wandernde rheumatische Schmerzen
unterstützt die ärztliche Behandlung bei schweren Formen der genannten Erkrankungen sowie Schuppenflechte, Melancholie und Ängstlichkeit
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Nr. 7: Magnesium phosphoricum D6 (Magn.-Phosphat)

Funktionen im Körper:

Magnesiumphosphat ist am Aufbau der Knochen, Muskulatur und Nerven beteiligt. Magnesium hat die Eigenschaft, zur Muskulatur gehende Nervenimpulse, zu dämpfen. Krämpfe und Koliken der Hohlorgane (Darm, Magen, Blase, Gallenblase) werden deshalb bei Magnesium-Mangel stärker. Das Phosphat ist an allen energieliefernden Prozessen der Zellen beteiligt.

Magnesium phosphoricum ist das entkrampfende und schmerzstillende Mittel der Biochemie, da es – wie das Mineralsalz im Körper – die Aktivität der Nerven und Muskeln dämpft. Dies gilt sowohl für Muskeln, die unserem Willen unterliegen (wie Arm-, Bein-, oder Kaumuskeln), als auch für die Muskulatur, die nicht willentlich beeinflußbar ist (Magen- und Darmmuskulatur, Herzmuskel und Gefäßmuskeln).

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Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Krampfhusten
Waden-, Bauch-, Perioden- und Gefäßkrämpfe (Migräne)
Zahnungskrämpfe bei Kindern
Bauchkrämpfe bei Kindern
Verkrampfungen der Atemmuskulatur (Asthma)
Krampfwehen
Koliken
Muskelzuckungen
Einschlafstörungen
Überdrehtsein
nervliche Unruhe
rheumatische Beschwerden
unterstützt die ärztliche Behandlung bei schweren Schmerz- und Krampfzuständen
 

Nr. 8: Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid)

Funktionen im Körper:

Natriumchlorid wird im Körper für die Funktion von Nerven und Muskeln benötigt, unterstützt das Einwirken von Steuereiweißen (Enzymen) bei Stoffwechselreaktionen und steuert den Austausch von Stoffen in den Körperzellen. Natrium chloratum, das aus reinem Kochsalz hergestellte Mittel, reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Es wirkt vor allem bei Störungen, die sich in Schwellungen (Ödemen), Trockenheit von Haut und Schleimhäuten sowie einer erhöhten Absonderung von Körperflüssigkeit (z.B. Tränen, Schweiß) zeigen. Demgemäß reguliert das Mittel den Flüssigkeitshaushalt der Körperzellen, ist für die Zellteilung (und damit für die Bildung neuer Zellen) sowie die Produktion von Magensäure bedeutsam.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
trockene Haut und Schleimhäute
Durchfall, wäßrig bis wäßrig-schleimig
Verstopfung
Magenkatarrh mit wäßrig Erbrochenem
Fließschnupfen, wäßrig
Schwellungen (Ödeme) verschiedener Ursache
Zahnschmerz mit Speichelfluß
Hautausschlag mit Bläschen wäßrigen Inhalts
Depressionen mit Weinerlichkeit
allgemeine Schwäche
Kräfteverfall
rheumatische Beschwerden
unterstützend zur ärztlichen Behandlung bei häufigem Durchfall oder häufigem Erbrechen
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Nr. 9: Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)

Funktionen im Körper:

Natriumphosphat wirkt mild abführend und steuert einer Übersäuerung im Körper entgegen. Seine Natrium- und Phosphat-Ionen spielen bei vielen Stoffwechselprozessen (Auf-, Ab- und Umbauvorgänge im Körper) eine wesentliche Rolle. Wenn die Verteilung dieser Ionen im Körper nicht stimmt, verändert sich beispielsweise der Harnsäurespiegel, und es kommt zu Gicht oder zu rheumatischen Gelenkerkrankungen.

Bei jeder Muskelanstrengung wird Milchsäure gebildet. Natriumphosphat ist am Abbau der Milchsäure über den Stoffwechsel beteiligt und regt auch deren Ausscheidung an.

Diese Eigenschaften entsprechen den Wirkeigenschaften des Mittels Natrium phosphoricum.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Verdauungsbeschwerden (Koliken, Blähungen) von Kleinkindern
Verdauungsbeschwerden Erwachsener nach fettreichen Mahlzeiten
Störungen der Fettverdauung
saures Erbrechen
Sodbrennen
Gichtbeschwerden an den kleinen Gelenken
gelblich-grüner, sauer riechenden Durchfall
Atembeschwerden wegen Asthma
stoffwechselbedingte Gesichtsakne
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Nr. 10: Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)

Funktionen im Körper:

Natriumsulfat schränkt die Wasserrückgewinnung im Darm ein. Der Sulfatanteil wirkt mit bei energieliefernden Stoffwechselreaktionen. In der Medizin wird Natriumsulfat als Abführmittel verwendet.

Natrium sulfuricum schafft überschüssige Flüssigkeiten aus dem Körper. Selbst aus den Zellen wird mit Hilfe dieses Mittels Wasser ausgeschieden. Da die Zellen auf diese Weise "gereinigt" werden, nennen Biochemiker den Vorgang "Klärstrom". Das Salz regt außerdem Bauchspeicheldrüse, Darm, Leber, Nieren und Galle an, indem es die Absonderung von Verdauungssekreten fördert. Dadurch besitzt es indirekt eine entgiftende Wirkung. Es hilft dem Körper bei der Ausscheidung all dessen, was für ihn nachteilig oder überflüssig ist. Es wirkt auch entzündungshemmend und unterstützt die Verbrennung von Nährstoffen in der Zelle, die zu Wärme- und Energiebildung führt.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Verstopfung
Durchfall
Störungen der Fettverdauung mit hellem Stuhl, Blähungskoliken
Gewebeschwellungen, z.B. an Augen und Unterschenkeln
nässende Hautausschläge
Hautbläschen mit gelblich-grünlichem Inhalt
Akne
Rosacea-Akne (Kupferfinnen, akneähnlich)
Bettnässen
erkältungsbedingte Entzündungen mit gelblich-grünem Schleim
rheumatische Beschwerden
Neigung zur Melancholie
unterstützt die ärztliche Behandlung von Diabetes und Wundrose (Erysipel)
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Nr. 11: Silicea D12 (Kieselsäure)

Funktionen im Körper:

Die Kieselsäure ist im Körper an der Bildung der Eiweißsubstanz Kollagen beteiligt. Sie wird zur Entwicklung und Stabilisierung von Knorpel, Bindegewebe, Sehnen und Knochen gebraucht. Außerdem sorgt sie für Elastizität und Festigkeit von Haaren und Nägeln. Silicea ist hilfreich bei eitrigen Entzündungen und Blutergüssen. Es regt die Freßzellen des Immunsystems zum verstärkten Angriff auf eingedrungene Krankheitserreger an, hält Blutgefäße elastisch und schützt vor Arterienverkalkung. Es verhindert Störungen bei der Knochenbildung während des Wachstums, verbessert die Heiltendenz der Haut nach Verletzungen und verhindert chronische Eiterungen.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Eiterungen der Haut, Furunkeln, Fisteln
rheumatische Gelenkerkrankungen
Arthrose
Bandscheibenerkrankungen
Osteoporose
Störungen der Knochenbildung
Knochenhautentzündung
Sehnenerkrankungen
Gefäßverkalkung
übermäßiges Schwitzen
vorzeitige Alterserscheinungen wie Faltenbildung im Gesicht
Blutergüsse
Nierengries
Haar- und Nagelbrüchigkeit
Haarausfall
Wachstumsstörungen der Nägel
eitriger Nagelumlauf
Akne
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Nr. 12: Calcium sulfuricum D6 (Kalziumsulfat)

Funktionen im Körper:

Kalziumsulfat kommt natürlicherweise im Knorpel vor und ist Bestandteil von Aminosäuren. Der Kalzium-Anteil regt die zuständigen Zellen zur Abgabe von Hormonen und Enzymen an. Der Sulfat-Anteil unterstützt Verbrennungsprozesse in der Zelle und ist am Aufbau von Knorpelsubstanz beteiligt. Kalziumsulfat wurde früher als Heilmittel bei Abszessen und Furunkeln eingesetzt.

Calcium sulfuricum beeinflußt die Bildung von Binde- und Stützgewebe im Körper, wirkt entzündungshemmend auf die Haut und unterstützt das Wachstum neuer Zellen. Besonders wichtig ist seine austreibende Wirkung auf Eiter, die allerdings voraussetzt, daß eine Öffnung als Abfluß am Eiterherd vorhanden ist.

Indikationen (aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
Haut- und Schleimhauteiterungen
Wachstumsstörungen der Knochen
chronische rheumatische Erkrankungen
Funktionsstörungen der Leber
Entzündung von Lymphknoten mit Schwellung
hartnäckiger, eitriger Bronchitis
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Literaturverzeichnis

Nutriologische Medizin – Orthomolekulare Vorsorge und Therapie - Melvyn R. Werbach, Walter Hädecke-Verlag, Weil der Stadt 1999
Vitamine – Physiologie, Pathophysiologie, Therapie - H.K. Biesalski, J. Schrezenmeier, P. Weber, H. Weiß, Georg Thieme Verlag Stuttgart – New York, 1997 Vitamine in Prävention und Therapie – W. Bayer, KH. Schmidt, Hippokrates Verlag Stuttgart, 1991 Orthomolekulare Medizin – Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente - G. Schünke, D. Kuhlmann, W. Lau, Hippokrates Verlag Stuttgart, 1997
Handbuch der Orthomolekularen Medizin – Prävention und Therapie durch körpereigene Substanzen - Karl F. Haug Verlag, Heidelberg, 1994
Mit Nährstoffen heilen –Eine Einführung in die komplexe Orthomolekulare Nährstoff-Therapie – Norbert Fuchs, Ralf Reglin Verlag, Köln, 1999
Die neuen Gesundmacher – Antioxidantien – Kenneth H. Cooper, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, Zürich, Wien, 1994
Schüßler-Salze – 12 Mineralstoffe für Ihre Gesundheit– Günther H. Heepen, Ratgeber Naturmedizin heute, Auflage 4.3.2 Jahr 01/2000 99
Biochemie Lexikon nach Dr.Schüßler. Ein Lehr- und Verordnungsbuch der biochemischen Heilmethode – Dr. K. Kirchmann, Eva Kirchmann Verlag, Hamburg, 1976
Die Vitamin Bibel – Vitamine – Bausteine für ein gesundes Leben – Earl Mindell, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1994
Das Vitamin Programm – Topfit bis ins hohe Alter – Linus Pauling, Goldmann Verlag, 1992
Vitamine helfen heilen – Mikronährstoffe – die nebenwirkungsfreie Alternative – J. v. Lunteren, H. Ehmann, Lebensbaum Verlag, Bielefeld, 1998
Neue Chancen zur natürlichen Vorbeugung und Behandlung von umweltbedingten Krankheiten – Zellschutz mit Ant-Oxidantien – Dr.med.B. Kuklinski, Dr.med.I.v. Lunteren, Lebensbaum Verlag Bielefeld, 1995
The Coenzyme Q10 Phenomenon – The breakthrough nutrient that helps combat heart disease, cancer, aging and more – Sthephen T. Sinatra, M.D.F.A.C.C., Keats Publishing, inc. New Canaan, Connecticut, 1998
Die elementare Multifunktion von Coenzym Q10 bei der Universalität bioenergetischer Zellprozesse und seine Bedeutung für Gesundheit und Krankheit – INTERVALOR Handels GmbH, Frankfurt/Main, 1999
Kompendium der Mineralstoffe und Spurenelemente – Ein Leitfaden für die Praxis – Siegfried Rilling, Karl F. Haug Verlag, Heidelberg, 1993
Merckle Beipackzettel-Lexikon – Arzneimittel-Informationen verstehen – Peter Rose, medpharm GmbH Scientific Publishers, 1996
Bausteine des Lebens – Aminosäuren als Nährstoffe und Heilmittel – Felicitas Reglin, Ralf Reglin Verlag, Köln, 1999
Selen – Neue Entwicklungen aus Biologie, Biochemie und Medizin – G.N. Schrauzer, Johann Ambrosius Barth Verlag, Heidelberg, Leipzig, 1998
Elektrolyte, Vitamine, Spurenelemente – Kriterien eines erhöhten Bedarfs in Zielorganen bei normalen Plasmawerten - H.K. Biesalski, H.-G. Classen, Georg Thieme Verlag Stuttgart, New York, 1995
Mineralstoffe und Spurenelemente – Molekularbiologie – Interaktion mit dem Hormonsystem – Analytik – Josef Köhrle, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 1998
Lexikon für Patienten – Krankheiten von A-Z verständlich – übersichtlich – umfassend – Dr.med.Jürgen Brater, Ullstein Buchverlage GmbH & Co KG, Berlin, Verlag Gesundheit, 1998
Der Gesundheits Brockhaus – F.A.Brockhaus Mannheim, 1999
Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch – Walter de Gruyter, Berlin, New York, 1998
Pschyrembel – Therapeutisches Wörterbuch – Walter de Gruyter, Berlin, New York, 1999
Pschyrembel – Wörterbuch der Naturheilkunde – Walter de Gruyter, Berlin, New York, 2000
MSD-Manual der Diagnostik und Therapie – MSD Sharp & Dohme GmbH, München – Urban& Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore, 2000
Gelbe Liste Pharmindex IPM Kommunikation, Neu Isenburg, 2000
Rote Liste 1999 – ECV Editio Cantor Verlag für Medizin und Naturwissenschaften, Aulendorf, 1999

 
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