Mineralsalze
Biochemie nach Dr. Schüßler
Funktionen:
Mit
Schüßler-Salzen wird dem Körper nicht der notwendige Bedarf
an Mineralstoffen zugeführt. Vielmehr helfen Schüßler-Salze
dem Körper im Krankheitsfall, Mineralstoffe wieder dorthin gelangen
zu lassen, wo er sie braucht.
Auch
wenn der Kranke ausreichend Mineralstoffe (z.B. Magnesium) im Körper
hat, steht es u.U. im Bedarfsfall (z.B. bei Muskelkrämpfen) nicht
zur Verfügung, weil eine "Molekülverteilungs-Störung"
vorliegt, d.h. daß die winzigen (z.B. Magnesium-) Teilchen im Organismus
nicht dort sind, wo sie gerade gebraucht werden.
Hier
liegt der Ansatz der Therapie mit Schüßler΄schen Mineral-Salzen.
Die gestörte Verteilung der Ionen wird aufgehoben, so daß die
Teilchen wieder in jede einzelne (z.B. Muskel-) Zelle gelangen und dort
aktiv werden können (z.B. Krampflösung).
Die
Schüßler-Salze werden den homöopathischen Mitteln zugerechnet
und sind zur Ausschöpfung ihrer vollen Wirkungsentfaltung verdünnt
(potenziert). Durch die Verdünnung ist gewährleistet, daß
sie in jede einzelne Körperzelle eindringen können.
Die
zur Verfügung stehenden Biochemie-Salze sind durchnummeriert und
bezeichnet unter Angabe der entsprechenden Potenz.
Wichtig
für die Einnahme: Man läßt die Tabletten im Mund zergehen,
bis sie sich aufgelöst haben. Dabei wird der Wirkstoff von der Mundschleimhaut
vollständig aufgenommen.
|
Die
12 Schüßler-Salze und Ihre wichtigsten Wirkungen
|
| Nr.
1 Calcium fluoratum |
bei
Haut-, Nagel- und Knochenproblemen |
D12 |
| Nr.
2 Calcium phosphoricum |
unterstützt
Heilung und Wachstum |
D6 |
| Nr.
3 Ferrum phosphoricum |
bei
Entzündungen und Verletzungen |
D12 |
| Nr.
4 Kalium chloratum |
Heilmittel
für die Schleimhäute |
D6 |
| Nr.
5 Kalium phosphoricum |
stärkt
Muskeln und Nerven |
D6 |
|
Nr.
6 Kalium sulfuricum
|
bei
chronischen Entzündungen und Hauterkrankungen |
D6 |
| Nr.
7 Magnesium phosphoricum |
bei
Schmerzen und Krämpfen |
D6 |
| Nr.
8 Natrium chloratum |
reguliert
den Flüssigkeitshaushalt |
D6 |
| Nr.
9 Natrium phosphoricum |
normalisiert
den Stoffwechsel |
D6 |
| Nr.
10 Natrium sulfuricum |
regt
Ausscheidung und Entgiftung an |
D6 |
| Nr.
11 Silicea |
stärkt
Sehnen, Knorpel, Knochen |
D12 |
| Nr.
12 Calcium sulfuricum |
läßt
Eiter abfließen |
D6 |
|
Kontraindikationen:
Nicht bekannt !
|
|
Wechselwirkungen:
Nicht bekannt !
|

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Nebenwirkungen:
|
|
Bei
Überdosierung hundert und mehr Tabletten pro Tag kann sich
eine abführende Wirkung einstellen
|
Nr.
1: Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)
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Funktionen
im Körper:
Calciumfluorid
benötigt der Körper für den Aufbau von Knochen, Sehnen,
Bändern, Zähnen und Nägeln. Es dient hier der Festigung
und Härte. Calcium fluoratum wird auch als Weich- und Hartmacher
bezeichnet, weil es verhärtetes Gewebe (z.B. Narbengewebe) erweichen
und erschlafftes Gewebe (z.B. Krampfadern) festigen kann. Es reguliert
die Spannungsverhältnisse von Geweben, bis der Normalzustand wieder
hergestellt ist. Es glättet Hautfalten und Narben, macht Knochen,
Sehnen, Bänder, Fuß- und Fingernägel wieder stabil und
schützt vor Karies.
Calcium
fluoratum wirkt stets sehr langsam, es kommt daher vorwiegend für
chronische Fälle in Betracht und ist hier oft monatelang zu nehmen.
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Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Elastizitätsverlust
von Gefäßwandungen |
Pilzbefall
der Nägel |
| Elastizitätsverlust
der inneren Organe |
Hornhaut,
übermäßig |
| Elastizitätsverlust
der Oberhaut |
Schuppenflechte
(Psoriasis) |
| Schwangerschaftsstreifen |
Aknepusteln,
verhärtet |
| Hämorrhoiden |
Warzen,
hart |
| Besenreiser-Venen |
Narben,
unschön |
| Krampfadern |
Hammerzehe |
| Karies,
aufweichender Zahnschmelz |
Überbein |
| Organsenkungen |
Knochenentzündungen |
| Finger-
und Fußnägel, unschön gewachsen |
Gelenkschwellungen |
| Bandscheibenschäden |
Hautrisse,
Hautschrunden, Mundwinkeleinrisse |
Nr.
2: Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
|
Funktionen
im Körper:
Calciumphosphat
ist im Körper notwendig für den Knochenaufbau (Mineralisation)
beim Wachstum und nach Brüchen, damit die Bruchenden schneller zusammenwachsen.
Es ist beteiligt am Aufbau der Zähne und macht die Außenhaut
(Zellmembran) jeder Zelle für den Stoffaustausch durchlässiger.
Auch bei der Blutgerinnung wirkt es mit und kann eine erhöhte Blutungsneigung
(etwa bei häufigem Nasenbluten) verringern. Dieser Mineralstoff ist
bedeutsam für die Muskelbewegungen und die Neubildung von Zellen.
Allgemein wirkt er auf Körper und Nerven kräftigend.
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Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Knochenbrüche |
| Wachstumsschmerzen
und schlechte Knochenbildung bei Kindern |
| körperliche
Schwäche |
| Zahnbildung,
erschwert |
| Schmerzen
und Krämpfe beim Zahnungsprozeß |
| Muskelkrämpfe |
| Kribbeln
und Taubheitsgefühl in Armen und Beinen |
| Nervosität |
| Neigung
zum Nasenbluten |
| Hautjucken
im Alter |
| Osteoporose,
unterstützende Behandlung |
| Blutregenerierung
|
Nr.
3: Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat)
|
Funktionen
im Körper:
Eisen
hilft dem Körper, Sauerstoff ins Blut aufzunehmen, da es die Bindung
der Sauerstoffmoleküle an die roten Blutkörperchen ermöglicht.
Je mehr Sauerstoff in die Zellen gelangt, desto mehr Nährstoffe können
verbrannt werden, so daß auch mehr Energie freigesetzt wird. Eisenphosphat
ist an der Energiegewinnung in den Zellen beteiligt und verhilft bestimmten
Eiweißen (Myoglobin) im Muskel, Sauerstoff aufzunehmen und bei Bedarf
wieder abzugeben. Ferrum phosphoricum beeinflußt die Spannung (den
Tonus) von Blutgefäßen und damit die Durchblutung. Das Salz
hilft dem Körper, Eisen aus der Nahrung besser aufzunehmen und es
im Organismus dorthin zu bringen, wo es benötigt wird. Auch die Ausscheidung
von Giftstoffen wird durch Ferrum phosphoricum gefördert.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Eisenstoffwechsel-Störungen |
| Abwehrschwäche |
| Verletzungen
leichter Art |
| Verbrennungen
ersten Grades |
| Konzentrationsstörungen |
| Gedächtnisschwäche |
| Durchblutungsstörungen
mit kalten Händen und Füßen |
| Muskelkater |
| Wachstumsstörungen
von Haut, Haaren, Nägeln |
| Erkältungskrankheiten |
| Durchfall
und Magenschleimhautentzündung, unterstützend |
| Schmerzen,
die mit Hitze, Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Blutüberfüllung,
Blutwallungen verbunden sind |
Nr.
4: Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)
|
Funktionen
im Körper:
Kaliumchlorid
reguliert im Körper die Ausscheidung von Wasser, sorgt für das
Funktionieren von Muskeln und Nerven, unterstützt und beeinflußt
den Zucker und Eiweißstoffwechsel. Es wirkt steuernd auf den Herzrhythmus,
die Magen- und Darmtätigkeit. Kalium chloratum ist das Mittel der
Wahl bei Verletzungen sowie Entzündungen von Haut und Schleimhäuten,
wenn die Wundheilung bereits eingesetzt hat. Das Mittel löst auf
den Schleimhäuten die weißlichen Ablagerungen, die sich bei
Infektionskrankheiten an der Mund- und Rachenschleimhaut bilden können.
Überdies reguliert es den Kalium-Haushalt im Körper.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Bronchitis |
| Katarrhe
(Heiserkeit, Luftröhrenkatarrh, Bronchialkatarrh) |
| Hautausschläge
mit weißem, mehlartigem Belag |
| Entzündungen
|
| Magen-
und Darmschleimhaut |
| Augenbindehaut |
| Schleimbeutel |
| Gelenke |
| Drüsen |
| zur
Unterstützung der ärztlichen Behandlung bei |
| Verbrennungen
ersten und zweiten Grades |
| Sehnenscheidenentzündung |
| Gürtelrose |
|
Wundrose
|
Nr.
5: Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
|
Funktionen
im Körper:
Kalium
macht die Tätigkeit von Nerven und Muskeln erst möglich und
sorgt für deren korrekte Funktion. Ist die Verteilung der Kalium-
und Phosphat-Ionen im Körper gestört, kommt es zu Muskel- und
Nervenschwäche, Muskelschmerzen oder gar Muskellähmungen. Kalium
phosphoricum ist das Nervensalz der Biochemie. Es wirkt stabilisierend
auf Nerven, Psyche, Geist und Körper, indem es die Verteilung der
Kalium-Ionen im Körper reguliert. Es verhütet darüber hinaus
den Zerfall von Zellgewebe und gilt als Nährsalz für Muskel-
und Nervengewebe.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Schwächezustände |
Lähmungen
|
| nervöse
Schlaflosigkeit |
Gesichtsmuskellähmung |
| Antriebslosigkeit |
Augenmuskellähmung |
|
Niedergeschlagenheit
|
Schließmuskellähmung
|
| Krämpfe |
Haarausfall,
kreisrund |
| Infektionskrankheiten |
Hyperaktivität
von Kindern |
körperliche,
geistige und seelische
Erschöpfung |
unterstützend
bei Depressionen, Herz- und Muskelschwäche, Lähmungen |
Nr.
6: Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)
|
Funktionen
im Körper:
Kaliumsulfat
kommt in Haut, Knochen, Muskulatur und Nägeln vor und spielt bei
der Verarbeitung von Eiweißen im Stoffwechsel eine Rolle. Der Schwefelanteil
(Sulfat) hilft dem Körper, Cystein zu bilden, das in Haaren, Nägeln,
im Knorpel und in der Haut benötigt wird. Sulfat ist auch an Entgiftungsprozessen
maßgeblich beteiligt. Es unterstützt die Bildung von Hautzellen,
Haaren und Nägeln, was bei Verletzungen oder Hautausschlägen
von Bedeutung ist. Darüber hinaus steigert es die Leistungsfähigkeit
der Leber (Entgiftung des Körpers).
Kalium
sulfuricum ist bei Entzündungen und Erkältungen das Folgemittel
von Kalium chloratum.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Haut-
und Lebererkrankungen, als Basismittel |
| Leber
durch Gifte belastet |
| Schleimhautentzündungen
wie in |
| Rachen |
| Bindehaut |
| Magen |
| Darm |
| Schnupfen,
chronisch |
| Haar-
und Nagelwachstum gestört |
| wandernde
rheumatische Schmerzen |
| unterstützt
die ärztliche Behandlung bei schweren Formen der genannten Erkrankungen
sowie Schuppenflechte, Melancholie und Ängstlichkeit |
Nr.
7: Magnesium phosphoricum D6 (Magn.-Phosphat)
|
Funktionen
im Körper:
Magnesiumphosphat
ist am Aufbau der Knochen, Muskulatur und Nerven beteiligt. Magnesium
hat die Eigenschaft, zur Muskulatur gehende Nervenimpulse, zu dämpfen.
Krämpfe und Koliken der Hohlorgane (Darm, Magen, Blase, Gallenblase)
werden deshalb bei Magnesium-Mangel stärker. Das Phosphat ist an
allen energieliefernden Prozessen der Zellen beteiligt.
Magnesium
phosphoricum ist das entkrampfende und schmerzstillende Mittel der Biochemie,
da es wie das Mineralsalz im Körper die Aktivität der Nerven
und Muskeln dämpft. Dies gilt sowohl für Muskeln, die unserem
Willen unterliegen (wie Arm-, Bein-, oder Kaumuskeln), als auch für
die Muskulatur, die nicht willentlich beeinflußbar ist (Magen- und
Darmmuskulatur, Herzmuskel und Gefäßmuskeln).
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Krampfhusten |
| Waden-,
Bauch-, Perioden- und Gefäßkrämpfe (Migräne) |
| Zahnungskrämpfe
bei Kindern |
| Bauchkrämpfe
bei Kindern |
| Verkrampfungen
der Atemmuskulatur (Asthma) |
| Krampfwehen |
| Koliken |
| Muskelzuckungen |
| Einschlafstörungen |
| Überdrehtsein |
| nervliche
Unruhe |
| rheumatische
Beschwerden |
| unterstützt
die ärztliche Behandlung bei schweren Schmerz- und Krampfzuständen |
Nr.
8: Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid)
|
Funktionen
im Körper:
Natriumchlorid
wird im Körper für die Funktion von Nerven und Muskeln benötigt,
unterstützt das Einwirken von Steuereiweißen (Enzymen) bei
Stoffwechselreaktionen und steuert den Austausch von Stoffen in den Körperzellen.
Natrium chloratum, das aus reinem Kochsalz hergestellte Mittel, reguliert
den Wasserhaushalt im Körper. Es wirkt vor allem bei Störungen,
die sich in Schwellungen (Ödemen), Trockenheit von Haut und Schleimhäuten
sowie einer erhöhten Absonderung von Körperflüssigkeit
(z.B. Tränen, Schweiß) zeigen. Demgemäß reguliert
das Mittel den Flüssigkeitshaushalt der Körperzellen, ist für
die Zellteilung (und damit für die Bildung neuer Zellen) sowie die
Produktion von Magensäure bedeutsam.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| trockene
Haut und Schleimhäute |
| Durchfall,
wäßrig bis wäßrig-schleimig |
| Verstopfung |
| Magenkatarrh
mit wäßrig Erbrochenem |
| Fließschnupfen,
wäßrig |
| Schwellungen
(Ödeme) verschiedener Ursache |
| Zahnschmerz
mit Speichelfluß |
| Hautausschlag
mit Bläschen wäßrigen Inhalts |
| Depressionen
mit Weinerlichkeit |
| allgemeine
Schwäche |
| Kräfteverfall |
| rheumatische
Beschwerden |
| unterstützend
zur ärztlichen Behandlung bei häufigem Durchfall oder häufigem
Erbrechen |
Nr.
9: Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
|
Funktionen
im Körper:
Natriumphosphat
wirkt mild abführend und steuert einer Übersäuerung im
Körper entgegen. Seine Natrium- und Phosphat-Ionen spielen bei vielen
Stoffwechselprozessen (Auf-, Ab- und Umbauvorgänge im Körper)
eine wesentliche Rolle. Wenn die Verteilung dieser Ionen im Körper
nicht stimmt, verändert sich beispielsweise der Harnsäurespiegel,
und es kommt zu Gicht oder zu rheumatischen Gelenkerkrankungen.
Bei
jeder Muskelanstrengung wird Milchsäure gebildet. Natriumphosphat
ist am Abbau der Milchsäure über den Stoffwechsel beteiligt
und regt auch deren Ausscheidung an.
Diese
Eigenschaften entsprechen den Wirkeigenschaften des Mittels Natrium phosphoricum.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Verdauungsbeschwerden
(Koliken, Blähungen) von Kleinkindern |
| Verdauungsbeschwerden
Erwachsener nach fettreichen Mahlzeiten |
| Störungen
der Fettverdauung |
| saures
Erbrechen |
| Sodbrennen |
| Gichtbeschwerden
an den kleinen Gelenken |
| gelblich-grüner,
sauer riechenden Durchfall |
| Atembeschwerden
wegen Asthma |
| stoffwechselbedingte
Gesichtsakne |
Nr.
10: Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
|
Funktionen
im Körper:
Natriumsulfat
schränkt die Wasserrückgewinnung im Darm ein. Der Sulfatanteil
wirkt mit bei energieliefernden Stoffwechselreaktionen. In der Medizin
wird Natriumsulfat als Abführmittel verwendet.
Natrium
sulfuricum schafft überschüssige Flüssigkeiten aus dem
Körper. Selbst aus den Zellen wird mit Hilfe dieses Mittels Wasser
ausgeschieden. Da die Zellen auf diese Weise "gereinigt" werden,
nennen Biochemiker den Vorgang "Klärstrom". Das Salz regt
außerdem Bauchspeicheldrüse, Darm, Leber, Nieren und Galle
an, indem es die Absonderung von Verdauungssekreten fördert. Dadurch
besitzt es indirekt eine entgiftende Wirkung. Es hilft dem Körper
bei der Ausscheidung all dessen, was für ihn nachteilig oder überflüssig
ist. Es wirkt auch entzündungshemmend und unterstützt die Verbrennung
von Nährstoffen in der Zelle, die zu Wärme- und Energiebildung
führt.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Verstopfung |
| Durchfall |
| Störungen
der Fettverdauung mit hellem Stuhl, Blähungskoliken |
| Gewebeschwellungen,
z.B. an Augen und Unterschenkeln |
| nässende
Hautausschläge |
| Hautbläschen
mit gelblich-grünlichem Inhalt |
| Akne |
| Rosacea-Akne
(Kupferfinnen, akneähnlich) |
| Bettnässen |
| erkältungsbedingte
Entzündungen mit gelblich-grünem Schleim |
| rheumatische
Beschwerden |
| Neigung
zur Melancholie |
| unterstützt
die ärztliche Behandlung von Diabetes und Wundrose (Erysipel) |
Nr.
11: Silicea D12 (Kieselsäure)
|
Funktionen
im Körper:
Die
Kieselsäure ist im Körper an der Bildung der Eiweißsubstanz
Kollagen beteiligt. Sie wird zur Entwicklung und Stabilisierung von Knorpel,
Bindegewebe, Sehnen und Knochen gebraucht. Außerdem sorgt sie für
Elastizität und Festigkeit von Haaren und Nägeln. Silicea ist
hilfreich bei eitrigen Entzündungen und Blutergüssen. Es regt
die Freßzellen des Immunsystems zum verstärkten Angriff auf
eingedrungene Krankheitserreger an, hält Blutgefäße elastisch
und schützt vor Arterienverkalkung. Es verhindert Störungen
bei der Knochenbildung während des Wachstums, verbessert die Heiltendenz
der Haut nach Verletzungen und verhindert chronische Eiterungen.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Eiterungen
der Haut, Furunkeln, Fisteln |
| rheumatische
Gelenkerkrankungen |
| Arthrose |
| Bandscheibenerkrankungen |
| Osteoporose |
| Störungen
der Knochenbildung |
| Knochenhautentzündung |
| Sehnenerkrankungen |
| Gefäßverkalkung |
| übermäßiges
Schwitzen |
| vorzeitige
Alterserscheinungen wie Faltenbildung im Gesicht |
| Blutergüsse |
| Nierengries |
| Haar-
und Nagelbrüchigkeit |
| Haarausfall |
| Wachstumsstörungen
der Nägel |
| eitriger
Nagelumlauf |
| Akne |
Nr.
12: Calcium sulfuricum D6 (Kalziumsulfat)
|
Funktionen
im Körper:
Kalziumsulfat
kommt natürlicherweise im Knorpel vor und ist Bestandteil von Aminosäuren.
Der Kalzium-Anteil regt die zuständigen Zellen zur Abgabe von Hormonen
und Enzymen an. Der Sulfat-Anteil unterstützt Verbrennungsprozesse
in der Zelle und ist am Aufbau von Knorpelsubstanz beteiligt. Kalziumsulfat
wurde früher als Heilmittel bei Abszessen und Furunkeln eingesetzt.
Calcium
sulfuricum beeinflußt die Bildung von Binde- und Stützgewebe
im Körper, wirkt entzündungshemmend auf die Haut und unterstützt
das Wachstum neuer Zellen. Besonders wichtig ist seine austreibende Wirkung
auf Eiter, die allerdings voraussetzt, daß eine Öffnung als
Abfluß am Eiterherd vorhanden ist.
|
Indikationen
(aus der internationalen wissenschaftlichen Literatur):
|
| Haut-
und Schleimhauteiterungen |
| Wachstumsstörungen
der Knochen |
| chronische
rheumatische Erkrankungen |
| Funktionsstörungen
der Leber |
| Entzündung
von Lymphknoten mit Schwellung |
| hartnäckiger,
eitriger Bronchitis |
Nutriologische
Medizin Orthomolekulare Vorsorge und Therapie - Melvyn R. Werbach, Walter
Hädecke-Verlag, Weil der Stadt 1999
Vitamine
Physiologie, Pathophysiologie, Therapie - H.K. Biesalski, J. Schrezenmeier,
P. Weber, H. Weiß, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York, 1997
Vitamine
in Prävention und Therapie W. Bayer, KH. Schmidt, Hippokrates
Verlag Stuttgart, 1991 Orthomolekulare
Medizin Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente - G. Schünke,
D. Kuhlmann, W. Lau, Hippokrates Verlag Stuttgart, 1997
Handbuch der
Orthomolekularen Medizin Prävention und Therapie durch körpereigene
Substanzen - Karl F. Haug Verlag, Heidelberg, 1994
Mit Nährstoffen
heilen Eine Einführung in die komplexe Orthomolekulare Nährstoff-Therapie
Norbert Fuchs, Ralf Reglin Verlag, Köln, 1999
Die neuen Gesundmacher
Antioxidantien Kenneth H. Cooper, BLV Verlagsgesellschaft mbH,
München, Zürich, Wien, 1994
Schüßler-Salze
12 Mineralstoffe für Ihre Gesundheit Günther H. Heepen, Ratgeber
Naturmedizin heute, Auflage 4.3.2 Jahr 01/2000 99
Biochemie
Lexikon nach Dr.Schüßler. Ein Lehr- und Verordnungsbuch
der biochemischen Heilmethode Dr. K. Kirchmann, Eva Kirchmann
Verlag, Hamburg, 1976
Die Vitamin
Bibel Vitamine Bausteine für ein gesundes Leben
Earl Mindell, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1994
Das Vitamin
Programm Topfit bis ins hohe Alter Linus Pauling, Goldmann
Verlag, 1992
Vitamine helfen
heilen Mikronährstoffe die nebenwirkungsfreie Alternative J.
v. Lunteren, H. Ehmann, Lebensbaum Verlag, Bielefeld, 1998
Neue Chancen
zur natürlichen Vorbeugung und Behandlung von umweltbedingten Krankheiten
Zellschutz mit Ant-Oxidantien Dr.med.B. Kuklinski, Dr.med.I.v.
Lunteren, Lebensbaum Verlag Bielefeld, 1995
The Coenzyme
Q10 Phenomenon The breakthrough nutrient that helps combat heart
disease, cancer, aging and more Sthephen T. Sinatra, M.D.F.A.C.C., Keats
Publishing, inc. New Canaan, Connecticut, 1998
Die elementare
Multifunktion von Coenzym Q10 bei der Universalität bioenergetischer
Zellprozesse und seine Bedeutung für Gesundheit und Krankheit
INTERVALOR Handels GmbH, Frankfurt/Main, 1999
Kompendium
der Mineralstoffe und Spurenelemente Ein Leitfaden für die Praxis
Siegfried Rilling, Karl F. Haug Verlag, Heidelberg, 1993
Merckle Beipackzettel-Lexikon
Arzneimittel-Informationen verstehen Peter Rose, medpharm GmbH
Scientific Publishers, 1996
Bausteine des
Lebens Aminosäuren als Nährstoffe und Heilmittel
Felicitas Reglin, Ralf Reglin Verlag, Köln, 1999
Selen Neue
Entwicklungen aus Biologie, Biochemie und Medizin G.N. Schrauzer,
Johann Ambrosius Barth Verlag, Heidelberg, Leipzig, 1998
Elektrolyte,
Vitamine, Spurenelemente Kriterien eines erhöhten Bedarfs
in Zielorganen bei normalen Plasmawerten - H.K. Biesalski, H.-G. Classen,
Georg Thieme Verlag Stuttgart, New York, 1995
Mineralstoffe
und Spurenelemente Molekularbiologie Interaktion mit dem Hormonsystem
Analytik Josef Köhrle, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
mbH Stuttgart, 1998
Lexikon für
Patienten Krankheiten von A-Z verständlich übersichtlich
umfassend Dr.med.Jürgen Brater, Ullstein Buchverlage GmbH &
Co KG, Berlin, Verlag Gesundheit, 1998
Der Gesundheits
Brockhaus F.A.Brockhaus Mannheim, 1999
Pschyrembel
Klinisches Wörterbuch Walter de Gruyter, Berlin, New York, 1998
Pschyrembel
Therapeutisches Wörterbuch Walter de Gruyter, Berlin,
New York, 1999
Pschyrembel
Wörterbuch der Naturheilkunde Walter de Gruyter, Berlin,
New York, 2000
MSD-Manual
der Diagnostik und Therapie MSD Sharp & Dohme GmbH, München
Urban& Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore, 2000
Gelbe Liste
Pharmindex IPM Kommunikation, Neu Isenburg, 2000
Rote Liste
1999 ECV Editio Cantor Verlag für Medizin und Naturwissenschaften,
Aulendorf, 1999
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