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Vitamin C-Status und Sterblichkeit |
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Loria, C.M., Klag,
M.J., Caulfield, L.E., Whelton, P.K., Bethesda, MD, USA
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Zu Beginn der "Second National Health and Nutrition Examination Survey" (NHANES II) (1976 - 1980) wurde u. a. der Serum-Vitamin-C-Status bestimmt. Am Ende einer Nachbeobachtungszeit von 12 bis 16 Jahren waren von 3.347 Männern 790 und von 3.724 Frauen 566 gestorben. Die Autoren untersuchten Beziehungen zwischen dem Vitamin-C-Status und der Mortalität. Männer im niedrigsten Serum-Ascorbinsäure-Quartil
(<28,4 µmol/l) hatten altersbereinigt ein etwa doppelt
so großes Todesrisiko wie Männer im höchsten Quartil
(< 73,8 µmol/l). Nach statistischer
Eliminierung zahlreicher Risikofaktoren verblieb eine Risikoerhöhung
der Gesamtsterblichkeit von 57 % (relatives Risiko
= RR = 1,57, 95%Vertrauensintervall 1,21 - 2,03). Das Risiko
an Krebs zu sterben lag um 62 % höher (RR =
1,62, 95%VI 1,01 - 2,59). Der Trend über die Quartile
war statistisch signifikant. Die Beziehung zwischen Vitamin-C-Status
und vaskulär bedingtem Tod war schwach, insbesondere nach Eliminierung
zahlreicher vaskulärer Risikofaktoren. Der günstige Einfluss
eines hohen Vitamin-C-Spiegels galt auch dann, wenn nur Nichtraucher
untersucht wurden. Eine Beeinflussung des Gesamtergebnisses durch
Rauchen ist dadurch auszuschließen. Bei Frauen ergab sich
kein signifikanter Einfluss des Vitamin-C-Status auf die Sterblichkeit.
Als Ursache wird ein generell höherer Vitamin-C-Spiegel bei
den Frauen (Median Frauen 64,2 µmol/l, Männer
49,4 µmol/l) angenommen. Außerdem wirkt sich
Vitamin C vor allem auf nicht hormonell beeinflusste Tumore präventiv
aus. Der Anteil dieses Krebstyps lag bei den Frauen mit 30 % deutlich
höher als bei den Männern mit nur 7 %, so dass bei Männern
mit stärkeren Effekten gerechnet werden kann. Am. J. Clin. Nutr. 72, 139-145 Ausführlich über Vitamin C -hier klicken- |