
Vitamin C: Mehr als
eine Nahrungsergänzung!
zitiert nach Dr.R.Schroth u. U.Schehl
Dass Ascorbinsäure = Vitamin C essenziell für unseren Körper
ist, hat sich spätestens dann heraus gestellt, als die Zusammenhänge
bestimmter Mangelernährung mit Skorbut erforscht worden waren. Nach und
nach entdeckt man jetzt, in welche Systeme und Kreisläufe Vitamin C noch
eingreift bzw. welche Krankheitsgeschehen ein Mangel beeinflussen kann. Über
die entsprechende Dosis gehen die Meinungen aber noch immer weit auseinander.
Für grundlegende Arbeiten zum Vitamin C erhielten
Szent-Györgi und Haworth 1937 den Nobelpreis. Auch 67 Jahre nach diesem
Nobelpreis hat Vitamin C noch immer nicht die Anerkennung erlangt, die ihm zusteht.
Ginge es nach der gültigen pharmakologischen Lehrmeinung, hätte man
Vitamin C bereits zu Grabe getragen. Wozu braucht man das Vitamin, wenn es keinen
Mangel mehr gibt?
Nach wie vor kommt bei der Frage, in welchen Bereichen sich Vitamin C bewährt,
automatisch die Antwort: Erkältungskrankheiten und Grippe. Damit wird man
Vitamin C jedoch in keiner Weise gerecht. Das neue klinische Interesse ist mit
einem Namen verbunden: Linus Pauling. Er empfahl Vitamin C in Megadosen bei
Erkältungskrankheiten und Krebs. Er provozierte damit die etablierte Medizin
und gab so den Anstoß für intensive Forschungen, deren Ergebnisse
Vitamin C in den letzten Jahrzehnten wieder ins Zentrum des Interesses rückte.
Vitamin C bei Mensch und Tier
Nur Menschen, Affen, Meerschweinchen, Fische und einige Vogelarten können
Vitamin C nicht selbst produzieren. Alle anderen Säuger können
ausgehend von der Vorstufe L-Gulonsäure Ascorbinsäure herstellen.
Dazu gibt es die Hypothese, dass die Evolution Lipoprotein (a) [Lp(a)] als Ersatz
für Vitamin C geschaffen hat. Lp(a) kommt nur in Spezies ohne Vitamin C-Eigensynthese
in höheren Konzentrationen im Blut vor, um Gefäße zu stabilisieren
und Gefäßwanddefekte zu korrigieren. Diese Hypothese ist deswegen
von Bedeutung, weil Lp(a) bezüglich der Arterienverkalkung einen großen
Stellenwert besitzt, vor allem dann, wenn eine Vitamin C-Unterversorgung vorliegt.
Jene Tiere, die Vitamin C herstellen können, tun dies in beträchtlichen
Mengen. Auf 70 kg hochgerechnet, sind es bei der Ratte 14 g/Tag, bei der Maus
7 g/Tag, beim Kaninchen 9 g/Tag, beim Hund 6 g/Tag und bei der Kuh 1,3 g/Tag.
Dass der Mensch dagegen angeblich nur 0,1 g je Tag benötigen soll, erstaunt
und führte u.a. Linus Pauling dazu, wesentlich höhere Dosen als täglichen
Bedarf zu empfehlen, vor allem deswegen, weil wir keine nennenswerten Depots
anlegen können.
Vitamin C-Depot?
Die Halbwertszeit
von Vitamin C liegt zwischen acht
und vierzig Tagen. Je tiefer Vitamin C in den einzelnen Zellkompartimenten liegt,
umso länger ist die Halbwertszeit. Mit hohen Dosen Vitamin C erreicht man
hohe Blutspiegelwerte, durch die diese tiefen Zellkompartimente gesättigt
werden können. Wenn also 10 bis 20 Tage wenig Vitamin C zugeführt
wird, so brechen nicht gleich alle Vitamin C-abhängigen Funktionen zusammen.
Unser Organismus ist für Zeiten des Mangels wesentlich besser gerüstet
als für die permanente Wohlstandsüberfütterung. Trotzdem ist
es wichtig, im Alltag auf eine geregelte und regelmäßige Zufuhr von
Vitaminen und Mineralstoffen zu achten, z.B. bei den im Herbst oder Frühjahr
aktuellen Fastenkuren.
Aufnahme und Transport
Vitamin C (mit
Langhzeitwirkung) wird dosisabhängig im proximalen Dünndarm
aufgenommen, wobei die letzten Details der Aufnahme aus dem Darm bzw. in die
Zelle noch nicht geklärt sind. Reine Diffusion
spielt eher eine untergeordnete Rolle. Eine wesentliche Rolle hingegen spielen
Natrium-abhängig aktive Mechanismen, die dem Gesetz der Sättigung
folgen. Was nicht aufgenommen wird, gelangt in untere Darmabschnitte und bindet
Wasser über einen osmotischen Reiz. Das bewirkt ab einer bestimmten, individuell
unterschiedlichen Dosis Blähungen und schließlich Durchfall. Man
nennt die Grenze, bis zu welcher Vitamin C resorbiert bzw. toleriert wird, "bowel
tolerance".
Die Aufnahme von Vitamin C bei einmaliger Gabe beträgt unter günstigen
Voraussetzungen (Nüchternheit, Nichtraucher, etc.)
bei einem Gramm 60 bis 75%, bei drei Gramm 40% und bei 12 Gramm nur mehr 16%.
Nichtraucher nehmen bei oralen Dosen bis 180 mg bis zu 88 % auf.
Für die Praxis ist es ratsam, 1.000 mg in 8 Portionen über den Tag
verteilt einzunehmen. Damit erreicht man eine um 72% höhere Resorption.
Dies gilt für Präparate, die nicht mit Langzeitwirkung (Retard-Wirkung)
ausgestattet sind. Bei Langzeitpräparaten sind Dosierungen von 500 mg durchaus
sinnvoll, wird diese Dosis hier doch über einen Zeitraum von 5-6 Stunden
freigegeben.
Verteilung im Körper
Die Verteilung im Organismus gibt Hinweise, wo viel und wo weniger Vitamin C
benötigt wird. Im Magensaft finden sich 6 bis 7 mal und im Speichel 3 mal
höhere Konzentrationen als im Blut. Generell ist der Blutspiegel im Vergleich
zu den verschiedenen Gewebespiegeln niedriger.
Haltbarkeit
Vitamin C ist in kristalliner Form, als weiße Ascorbinsäure oder
als Calciumascorbat, sehr stabil. Bitterer Geschmack und eine Gelbfärbung
des Pulvers sind Anzeichen für einen Wirkungsverlust bzw. für die
Bildung von Furfuraldehyden, wodurch das Pulver sogar schädlich wird. In
wässriger Lösung bzw. Zubereitung ist Vitamin C sehr unbeständig.
Auch Luft, Licht, Sauerstoff und Temperaturerhöhung zerstören Vitamin
C rasch. Kupfer und andere Schwermetalle beschleunigen diesen Vorgang. Die Kochverluste
betragen bei Blumenkohl, Kartoffeln, Spinat und Broccoli 50%, bei Kohl 70% und
bei Erbsen 90%.
Vitamin C in Nahrungsmitteln
Den Vitamin C-Bedarf aus der Nahrung zu decken, wird zunehmend schwieriger.
Dies ergab eine Untersuchung des Vitamin- und Spurenelementgehaltes von Obst
und Gemüse bester Qualität. Das ernüchternde Ergebnis zeigt die
folgende Tabelle:
Der Vitamin C-Gehalt in jeweils 100 Gramm Nahrungsmittel:
Apfel
4,2 bis 7,7 mg
Banane
6,5 mg
Broccoli
54 mg
Spinat
42 mg
Kiwi
76 mg
Tomaten
19 bis 28 mg
Um einen bescheidenen Vitamin C-Bedarf von 500 mg/Tag zu decken, müsste
man von Äpfeln, je nach Sorte, fünf, sechs oder 12 kg (!) oder eine
ähnliche Menge Bananen pro Tag essen. Dies dient als Beweis, dass Obst
und Gemüse zwar immer größer und schöner wird, aber immer
weniger Inhaltstoffe enthält. Wir verhungern also bei vollen Töpfen.
Bedarf
Die D-A-CH-Referenzwerte für Erwachsene liegen bei 100 mg/Tag und für
Raucher und Stillende 150 mg/Tag. Diese von nationalen Gesundheitsbehörden
empfohlenen Richtwerte entsprechen Werten, bei denen Mangel und daraus resultierende
Krankheiten sicher verhindert werden können.
Bei der Dosisempfehlung für Vitamin C orientierte
man sich an der Entstehung von Skorbut als Mangelerkrankung plus einem Sicherheitszuschlag.
Der Fehler hierbei ist, dass die Zufuhrempfehlungen sich nur am Gesunden und
am Vitamincharakter orientieren und von illusorisch optimalen Voraussetzungen
ausgehen, die weder richtig definiert noch real haltbar sind.
Unter Zugrundelegung der Tatsache, dass für zahlreiche Situationen des
täglichen Lebens ein erhöhter Bedarf gegeben ist, sind diese Vitamin
C-Mengen bei weitem zu gering. Bei zahlreichen Krankheiten liegen subklinische
Mangelzustände vor, die deshalb gefährlich sind, weil sie viele Jahre
unbeachtet bleiben und Folgekrankheiten sich erst sehr spät manifestieren.
Ein erhöhter Bedarf kann für folgende Bedingungen angenommen werden:
körperliche
Anstrengung, z.B. bei Arbeitern und Sportlern
Operationen,
u.a. zur Verbesserung der Wundheilung
psychischer
Stress
regelmäßiger
Alkohol- und Nikotinkonsum
Schwangerschaft,
Stillzeit, Einnahme oraler Kontrazeptiva oder Hormonersatztherapie
regelmäßige
Einnahme bestimmter Medikamente wie Aspirin, Cortison, Schlafmittel oder Antibiotika
(z.B. Tetrazykline)
bei
Hyperthyreose, Diabetes mellitus, Leberzirrhose,
nach Röntgenbestrahlung
hohe
Flüssigkeitszufuhr
Fieber,
akute Infekte, Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit, Allergien, Tumore
u.a.
ältere
Personen mit wenig Bewegung
Unter diesen Bedingungen sollten mindestens 500
bis 1.000 mg Vitamin C/Tag eingenommen werden.
Bewährte Tagesdosen sind:
bei
erhöhtem Stress 1 bis 2 g,
bei
Infekten 2 bis 3 g,
bei
Diabetes mellitus 1,5 bis 2,5 g,
bei
Herz-Kreislauf-Erkrankungen 1 bis 2g,
bei
Krebs 2 bis 4 g oder als Infusion mehr,
bei
Rheuma 1 bei 2 g,
bei
Allergien 1 g.
Vitamin C ist weder toxisch noch
teratogen. Einige Studien belegen hemmende Effekte auf Mutagenese
und Kanzerogenese.
Vitamin C als Monotherapie?
Oxidativer Stress läuft in der hydrophilen und in der lipophilen Phase,
also sowohl im wässrigen als auch im Fettmilieu ab. Da Vitamin C das dominierende
Antioxidans in der wässrigen Phase darstellt, benötigt es Unterstützung
für die zweite, lipophile Komponente. Dort bietet sich das Coenzym Q10
als dominierendes Antioxidans an, das permanent VItamin E recycelt. Seit über
30 Jahren ist das "Recycling Modell" von Vitamin E durch Vitamin C
und umgekehrt bekannt.
Anwendungsgebiete von Vitamin C
Arthrosen
Arthrosen schlagen jährlich ein immer größer werdendes Loch
in das Gesundheitsbudget. Die Zunahme der Arthrosen im Alter ist durch verschiedene
biologische Veränderungen erklärbar. Die Knorpelzellen sprechen weniger
gut auf reparierende Wachstumsfaktoren an, die das Gelenk stabilisierenden Bänder
verlieren an Kraft. Das führt zu erhöhter Instabilität und zu
einer erhöhten Anfälligkeit für Verletzungen. Über die Vitamin
C-abhängige Hydroxylierung des Prolin zu Hydroxyprolin und des Lysin zu
Hydroxylysin stimuliert Vitamin C die Kollagensynthese und die Neubildung von
Gelenkmatrix. Vitamin C-Mangel verschlechtert daher die Qualität der kollagenen
Fasern, die am Aufbau von Bindegewebe, Knorpel, Knochen, Zahnhalteapparat und
Blutgefäßen maßgeblich beteiligt sind. Durch hohe Vitamin C-Konzentrationen
erhöht sich daher die Kollagenfestigkeit.
Nach den Ergebnissen der Framingham-Studie können die Intensität von
Knieschmerzen und das Fortschreiten einer Kniegelenksarthrose durch regelmäßige
Zufuhr von Vitamin C vermindert werden.
Allergie, Bronchitis, Rhinitis
Bei allergischen Reaktionen ist folgender Zusammenhang von wesentlicher Bedeutung:
Je höher der Histamingehalt im Blut, desto niedriger der Vitamin C-Spiegel
im Blut. Ein hoher Histamingehalt im Blut weist auf die Anfälligkeit für
Ekzeme, Allergien, Heuschnupfen und Asthma hin.
Histamine werden in den Mastzellen in kleinen Körnchen gespeichert. Aus
diesen werden sie freigesetzt und bewirken beim Menschen und bei Meerschweinchen
eine Verengung der Bronchien. Bereits 500 mg Vitamin C konnten im Tierversuch
diese histaminbedingte Verengung der Bronchien aufheben. Vitamin C ist ein Stabilisator
für Mastzellen und verhindert so die Freisetzung von Histamin. Neben dieser
Funktion als Mastzellen-Stabilisator ist Vitamin C ein wichtiges Antioxidans
im Bronchialsekret. Schlechte Lungenfunktionswerte korrelieren in der Regel
mit niedrigen Vitamin C-Spiegeln im Plasma. Eine Unterversorgung mit Vitamin
C gilt für Lungenerkrankungen in jedem Fall als Risikofaktor.
Bereits im 13. Jahrhundert verordnete Maimonides seinen Asthmapatienten eine
Diät aus Früchten und Gemüse. 600 Jahre später beschrieb
Reisseissen Zusammenhänge zwischen Skorbut und Asthma. Doch bis heute hat
sich die begleitende Therapie mit Vitamin C nicht auf breiter Basis durchgesetzt.
Toxische Belastungen
Stress und Schwermetallbelastungen greifen in den Vitamin C-Stoffwechsel ein.
Rauchen, Alkohol, bestimmte Medikamente, Traumen und Operationen senken den
Vitamin C-Spiegel im Blut.
Erkältung
Vitamin C wirkt anregend auf alle immunstimulierenden Systeme. Dass Vitamin
C das Mittel der Wahl darstellt, liegt in seiner Fähigkeit, eine Superinfektion
mit Bakterien und damit einen eventuellen Einsatz von Antibiotika zu verhindern.
Diabetes mellitus
Diabetiker produzieren massiv freie Radikale und benötigen eine begleitende
intensive orthomolekulare Therapie. Spätschäden wie Makro- und Mikroangiopathie,
die diabetische Polyneuropathie und eine sich entwickelnde Niereninsuffizienz
sind Folgen des erhöhten Blutzuckers, der zu einer Vermehrung zirkulierender
freier Radikale und somit zu erhöhtem oxidativen Stress führt. Zusätzlich
werden die körpereigenen Schutzsysteme gegen freie Radikale bei Diabetes
mellitus inaktiviert, wodurch z.B. die Blutgefäße dem Sauerstoff
und seinen radikalischen Formen schutzlos ausgeliefert sind. Übliche Nahrungsergänzungsmittel
sind für diese Situationen zu niedrig dosiert.
1.500 bis 2.000 mg pro Tag sind für den Diabetiker erforderlich.
Arteriosklerose
Auf keinen Fall kann man mit Vitamin C Arteriosklerose oder Herzinfarkt verhindern.
Dennoch gibt es gewichtige Ansatzpunkte und deutliche Hinweise, dass die Oxidation
des LDL-Cholesterin durch die Anwendung von orthomolekularen Substanzen vermindert
werden kann. Durch Gaben von Vitamin C, Coenzym Q10, Vitamin E, L-Carnitin,
Selen u.a. lassen sich deutliche Verbesserungen bei der koronaren Herzkrankheit,
bei Herzinsuffiziens und bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit
nachweisen.
Vitamin C und L-Carnitin
Die langkettigen Fettsäuren können die Mitochondrienmembran nur mit
Hilfe von L-Carnitin passieren. L-Carnitin transportiert sie in die Mitochondrien,
wo sie der beta-Oxidation, also der Energiegewinnung, zugeführt werden.
Für die Synthese des L-Carnitin sind Eisen, Magnesium, Folsäure, Vitamin
B12, B6, B3, Betain und besonders Vitamin C erforderlich, d.h. Vitamin C ist
für den Energiestoffwechsel essenziell. Eine Carnitinverarmung des Körpers
äußert sich klinisch in Müdigkeit und Muskelschwäche.
Vitamin C und Hormone
Zahlreiche körpereigene Substanzen wie Gallensäuren, Nebennierenrindenhormone,
Vitamin D und Sexualhormone bestehen aus einem Steroid-Grundgerüst. An
der Herstellung dieser Substanzen ist Vitamin C als Co-Faktor bei Hydroxylierungsreaktionen
notwendig. In der Folge dient Vitamin C zur Aktivierung der freigesetzten Hormone.
Auch die Synthese von Adrenalin und Noradrenalin ist Vitamin C-abhängig.
Ein Vitamin C-Mangel kann dazu führen, dass bei der Frau der Zyklus ausfällt,
beim Mann die Potenz geschwächt ist, Kinder langsamer wachsen, die Stressregulation
gestört, das Immunsystem geschwächt und die Wundheilung verzögert
wird.
Der hier dargestellte Überblick zum Vitamin C zeigt, dass die Stärkung des Immunsystems nur eine von vielen wichtigen Funktionen darstellt. Vitamin C ist ein unentbehrlicher Faktor im Stoffwechsel, in jeder einzelnen Zelle des Körpers.
Biologische Funktionen von Vitamin C
unentbehrlich für Kollagenbildung
Glykosaminoglykan-Synthese
von Proteoglykanen
Steroidsynthese
Aufbau
von Nebennierenrindenhormonen
reguliert
Hydroxlierung
von Prokollagen
Kollagensynthese
(Hydroxylierungsunabhängigkeit)
Cholesterolsynthese
und -ausscheidung
Katabolismus
von Cholesterol zu Gallensäuren
dopaminerge
und glutaminerge Transmission
beteiligt an
Carnithinsynthese
Synthese
neuroendokriner Peptide (posttranslational)
Amidierung
von Peptiden (ACTH, Gastrin)
Tyrosinabbau
(unspezifisch)
vermittelt
Hydroxylierung
von Bindegewesproteinen
Entgiftung
von Xenobiotika in mikrosomalen Transportsystemen
Entgiftung
von Schwermetalionen (Pb, Hg, Cd) (durch Chelatisierung?)
aktiviert
Thrombin
Kapillarabdichtung
(Hyaluronidase-Effekt)
beschleunigte
Wundheilung
schützt vor
Inaktivierung:
CytochromP-450-System, Mono- und Dioxygenasen, labile Folsäureformen gegen
oxidativen Streß
durch Radikale und reaktive Sauerstoffverbindungen
steigert
Resorption
von Nicht-Häm-Eisen
humorale und zelluläre Immunantwort
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