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Für die Entsorgung der freien Radikale verfügen unsere Zellen über ein Schutzsystem, das von Enzymen und Vitaminen wie Vitamin C und Vitamin E aufrechterhalten wird. Diese Enzyme neutralisieren die gefährlichen Peroxide, sind also antioxidativ wirksam. Viele dieser Enzyme besitzen einen zentralen, unerläßlichen Baustein: das Selen. Ohne Selen könnte die Gluthathion-Peroxidase, das Schutzenzym der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), gar nicht erst gebildet werden. Die Erythrozyten wären den freien Radikalen schutzlos ausgeliefert. Selen als wichtiger Bestandteil vieler Enzyme schützt die Zellen aber nicht nur vor angriffslustigen Stoffwechselprodukten, sondern auch vor Umweltgiften und Strahlung. Voraussetzung dafür: ausreichend Selen, damit der Körper genügend Schutzenzyme bilden kann. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte jeder Erwachsene täglich 30 bis 70 mcg Selen aufnehmen ein Wert, der durch die in Deutschland übliche Ernährung nur marginal erreicht wird. Im Jahr 1992 betrug die tatsächliche tägliche Aufnahme für Frauen 38 und für Männer 47 mcg, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR noch erheblich weniger (20 bzw. 25 mcg). Eine zusätzliche Zufuhr von Selen ist daher empfehlenswert. Hierbei unterscheidet man zwischen anorganisch gebundenem und organisch gebundenem Selen. Für den Körper ist die anorganisch gebundene Form optimal verwertbar, d.h., es wird schnell und zielgerichtet in die Schutz-Enzyme eingebaut. Organisch gebundenes Selen muß im Gegensatz hierzu zunächst mit Stoffwechselenergie und Zeitverlust umgewandelt werden. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung ist der Selengehalt dann hoch genug, um sich gegen viele Krankheiten zu wappnen Für mehr Einzelheiten über das Spurenelement Selen -klicken Sie hier- Naturheilpraxis 07 |