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L-Carnitin schützt
die Gefäße und das Herz von Diabetikern
L-Carnitin kann das Risiko für koronare Herzerkrankungen
und Durchblutungsstörungen bei Typ 2-Diabetikern mit erhöhten
Blutfettwerten reduzieren...
L-Carnitin kann das Risiko für koronare Herzerkrankungen
und Durchblutungsstörungen bei Typ 2-Diabetikern mit erhöhten
Blutfettwerten reduzieren, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela
Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik
in Aachen.
Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt Diabetikern die
Einnahme von 500 bis 1.000 Milligramm L-Carnitin pro Tag. Eine aktuelle
Studie belegt, dass L-Carnitin die Plasmakonzentration von Lipoprotein
A signifikant senkt. Die Konzentration des Lipoprotein A im Plasma ist
ein Hinweis auf das Risiko eine koronare Herzkrankheit oder Durchblutungsstörung
zu erleiden.
Im Rahmen der randomisierten und Placebo-kontrollierten Studie wurden
94 Patienten, bei denen kurz zuvor ein Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert
worden war und die gleichzeitig erhöhte Blutfettwerte aufwiesen,
in zwei Gruppen eingeteilt. Die Therapie des Diabetes erfolgte während
der sechsmonatigen Studie ausschließlich diätetisch. Während
die Interventionsgruppe täglich ein Gramm Carnitin in Tablettenform
erhielt, bekamen die Probanden der zweiten Gruppe ein Placebo. Sowohl
nach drei als auch nach sechs Monaten zeigte sich bei den Probanden der
Interventionsgruppe eine deutliche Reduktion der Plasmakonzentration des
Lipoprotein A.
Auch wenn es sich bei der vorliegenden Untersuchung nur um eine Vorstudie
handelt, zeigt sich doch bereits eine deutliche Tendenz für die schützenden
Eigenschaften des L-Carnitins. Neben der Eigenproduktion ist der Körper
des Menschen auf eine Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Da L-Carnitin
jedoch vorwiegend in tierischen Produkten enthalten ist, die Menschen
mit erhöhten Blutfettwerten besser meiden sollten, kann eine L-Carnitin-Substitution
mit Nahrungsergänzungsmitteln, Diätetika oder Arzneimitteln
sinnvoll sein.

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