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Bier stärkt die
Knochen und beugt Osteoporose vor
Von Dr. med. Jochen Kubitschek
Bier, in Maßen genossen, hat eine knochenstärkende Wirkung.
Das im Bier enthaltene mineralische Silizium (das von der verarbeiteten
Gerste stammt) fördert den Knochenaufbau und beugt so der Osteoporose
vor. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie (1) amerikanischer Forscher.
In der Untersuchung wurde ein Unterschied zwischen den Geschlechtern deutlich:
Männer nehmen durch die tägliche Nahrung etwa ein Drittel mehr
Silizium zu sich als Frauen. Die Folge: weniger Knochenerkrankungen bei
Männern. Die Wissenschaftler führen das unter anderem auf deren
stärkeren Bierkonsum zurück. Ein weiteres Indiz: Frauen, die
in Maßen Alkohol tranken, wiesen eine höhere Knochendichte
auf als Abstinenzlerinnen.
Eine wissenschaftliche Untersuchung aus London
stützt diese Erkenntnisse und zieht daraus das Fazit: Schon ein Glas
Bier täglich stärkt die Knochen. Denn Bier enthält mehr
Silizium als jedes andere Lebensmittel. Bereits mit einem Glas Bier können
40 Prozent des täglichen Bedarfs gedeckt werden. Bier ist das natürlichste
Lebensmittel, mit dem das lebenswichtige Mineral in hoher Konzentration
aufgenommen werden kann, so die Medizinergruppe des Kings College und
St. Thomas Hospital (2) um Jonathan Powell.
Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Studie,
die das "American Journal of Clinical Nutrition" publiziert
hat (3). Die Autoren bestätigten, dass Bier reich an mineralischem
Silizium ist und betonten, dass Silizium den Knochenaufbau fördert
und daher vor Osteoporose schützt. So hätten Untersuchungen
gezeigt, dass Tiere mit niedrigem Siliziumspiegel häufig an Knochen-
und Muskelschwäche litten.
(1) Tucker KL; Chen H; Hannan MT; Cupples
LA; Wilson PWF; Felson D; Kiel DP, "Bone mineral density and dietary
patners in older adults: The Framingham Osteoporosis Study", American
Journal of Clinical Nutrition, Vol. 76, No. 1, 2002, pp245-252 [47083]
(2) Edmonton Journal, 20. October 2002,
Autor: L. Fraser
(3) Jugdaohsing, Ravin et
al.: Dietary silicon intake and absorption American Journal of Clinical
Nutrition 2002; 75:887-93.

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