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Die unterschätze Gefahr der Arzneimittel


In Deutschland sterben jährlich circa 16.000 Menschen an den tödlichen Nebenwirkungen von Arzneimitteln, die tatsächliche Zahl dürfte sogar um einiges höher liegen. Und dabei sind die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Medikamenten noch nicht einmal berücksichtigt.
Je älter ein Mensch wird, um so mehr Medikamente nimmt er durchschnittlich zu sich. Es ist mittlerweile eine Seltenheit, über 60-jährige Menschen anzutreffen, die nicht medikamentös behandelt werden. Sei es wegen Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten, Altersdiabetes oder anderen Krankheitsbildern.
Nicht selten kommen Patienten in meine Praxis, die pro Tag mehr als zwanzig Tabletten einnehmen. Dass Sie sich nicht mehr wirklich in ihrer Haut wohlfühlen, kann man gut verstehen, wenn man sich die beschriebenen Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente auf den Beipackzetteln etwas genauer durchliest.
Lassen Sie uns stellvertretend für die häufigsten Krankheitsbilder die Behandlung der erhöhten Cholesterinwerte im Blut etwas genauer unter die Lupe nehmen. Abgesehen davon, daß der Körper mit Cholesterinanhebung unterschiedlichen krankhaften Prozessen entgegensteuern will, gibt es immer mehr Stimmen von Medizinern gegen die – auch meiner Ansicht – unverantwortlich radikale Senkung dieser Werte.
Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. So ist bereits seit Beginn der 90er Jahre bekannt, daß durch die Einnahme von so genannten Statinen, die körpereigene Produktion eines wichtigen vitaminähnlichen Stoffes, nämlich des Q10, blockiert wird.
Die Auswirkungen allein davon sind verheerend. Q10 ist lebensnotwendig für die Energieproduktion und somit für eine der wichtigsten Zellfunktionen, Ein Mangel kann eine Einschränkung der Gesamtfunktionen unserer Körperleistung und damit unterschiedlichste Krankheitsentwicklungen nach sich ziehen.
So sind die beschriebenen Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, körperliche Schwäche und Beeinträchtigung des gesamten muskulären Stoffwechsels bis hin zu Herzmuskel- und Muskelschmerzen eine ganz „natürliche“ Reaktion des Körpers. Die Akzeptanz dieser Zusammenhänge ist keine Glaubensfrage, sondern unzweifelhafte, glasklare Biochemie. Daher ist es um so unverständlicher, weshalb die Hersteller dieser Arzneimittel nicht automatisch beispielsweise Q10 hinzufügen, um die durch den Mangel häufigen Nebenwirkungen zu verringern.
Dieses Beispiel ist nur eines unter vielen. Beschreibt es doch leider sehr deutlich, daß nicht der gesunde Mensch im Mittelpunkt der modernen Medizin steht, sondern die Behandlung von Symptomen. Vielen Verantwortlichen fehlt der Gesamtüberblick über die ganzheitlich vernetzten Funktionszusammenhänge.
Arzneimittel können durchaus lebensrettend sein. Wenn sie verantwortungsbewußt in den Situationen eingesetzt werden, in denn der Körper es nicht mehr von alleine oder durch den Einsatz natürlicher Mittel schafft, krankhafte Situationen zu überwinden. Arzneimittel sollten wie Krücken eingesetzt werden. Nach dem Überstehen der bedrochlichen Situation sollten natürliche – meist naturheilkundliche – an den Ursachen ansetzende Therapien eingesetzt werden, die den langfristigen Heilungsprozeß einleiten und die kurzfristigen notwendigen Krücken überflüssig machen.
Sind Sie offen für die Zusammenhänge, dürfen Sie trotzdem keinesfalls Ihre Medikation eigenhändig verändern. Sie brauchen dazu die Hilfe eines entsprechend ausgerichteten Arztes.
Dr. Petra Bracht

 
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