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Das menschliche Immunsystem

Das Immunsystem des menschlichen Körpers ist außerordentlich komplex, differenziert und in vielen Teilaspekten bis heute noch nicht endgültig verstanden. Verschiedene Organe und Zellsysteme sind an der Bildung des Immunsystems beteiligt. Zu den primären Organen des Immunsystems zählen die Leber, das Knochenmark und der Thymus, zu den sekundären die Milz bzw. die Lymphknoten und das Lymphgewebe im Magen-Darm-Trakt, in der Lunge und im Urogenitalsystem.

Die Immunabwehr besteht aus einem unspezifischen und einem spezifischen Anteil, die in ihrer Arbeitsweise eng miteinander verknüpft sind.

Immunsystem

Unspezifische Abwehr
- angeborenes unspezifisches Immunsystem -

Die unspezifische Abwehr ist in der Lage, Fremdkörper und Krankheitserreger allgemeiner Art bereits beim ersten Kontakt unschädlich zu machen. Es wird deshalb von ihr auch als "angeborenen Immunität" gesprochen. Zur unspezifischen Abwehr gehören humorale und zelluläre Mechanismen.

Humorale Faktoren:

Die so genannten humoralen (lat. humor = Flüssigkeit), d.h. die in den Körperflüssigkeiten gelösten Faktoren des unspezifischen Abwehrsystems sind bakterizid wirkende (= bakterientötende) Substanzen. Dazu gehört das Enzym Lysozym, das in verschiedenen Körpersekreten wie Tränenflüssigkeit und Speichel enthalten ist und die Zellwand zahlreicher Bakterien angreift. Daneben gibt es das so genannte Komplementsystem. Es handelt sich um ein von der Leber gebildetes Enzymsystem, das aus einer Gruppe von etwa 20 Bluteiweißkörpern besteht und zur Auflösung körperfremder Zellen führt. Darüber hinaus gehören auch so genannte Interferone, die eine vorwiegend gegen Viren gerichtete Wirkung haben, zur unspezifischen humoralen Abwehr.

Zelluläre Faktoren:

Zu den Abwehrzellen des unspezifischen Systems, auch Fresszellen (= Phagozyten) genannt, gehören Granulozyten (eine Form weißer Blutkörperchen), Makrophagen und Mastzellen. Sie enthalten in ihrem Inneren mikroskopisch kleine Körnchen, so genannte Granula (lat. granum = Kern), in denen Substanzen gespeichert sind, die eine im Normalfall auf Heilung ausgerichtete entzündliche Reaktion auslösen bzw. verstärken können.

Neben den humoralen und zellulären Mechanismen unterstützen weitere Faktoren die unspezifische Immunabwehr. So bietet die gesunde Haut einen natürlichen Schutz gegen das Eindringen von Krankheitserregern. Magensaft vernichtet durch seinen hohen Säuregehalt Bakterien, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Krankheitserreger, die durch die Atemluft in die Luftwege geraten, bleiben dort am von der Schleimhaut gebildeten Schleim hängen und werden durch den Schlag der Flimmerhaare aus dem Körper geschleust. Niesen oder Husten dienen dem gleichen Ziel.

Spezifische Abwehr

- gelerntes unspezifisches Immunsystem -
(erworbene Immunität)

Die spezifische Abwehr entwickelt sich im Gegensatz zur unspezifischen erst in der direkten Auseinandersetzung mit einem bestimmten Krankheitserreger. Sie wird daher auch als erworbene Immunität bezeichnet. Es kommt dabei zur Ausbildung besonderer Schutzmaßnahmen, die ganz gezielt gegen ein erneutes Eindringen des gleichen Krankheitserregers in den Körper gerichtet sind. Darüber hinaus hat das spezifische Immunsystem die Fähigkeit, krankhafte körpereigene Zellen wie Tumorzellen zu erkennen und anzugreifen.

Die spezifische Immunabwehr wird durch Immunzellen, d.h. Zellen, die zu immunologischen Reaktionen befähigt sind, vermittelt. Es handelt sich dabei um so genannte Lymphozyten (lat. lympha = klares Wasser, griech. kytos = Zelle). Lymphozyten sind die kleinsten weißen Blutkörperchen. Ihr Anteil an der Gesamtmenge der weißen Blutkörperchen im Blut beträgt etwa ein Viertel. Allerdings befinden sich 98 % der Lymphozyten nicht im Blut, sondern in den lymphatischen Organen (Lymphknoten, Lymphbahnen, Milz) und im Knochenmark. Von dort aus wird ständig ein kleiner Teil der Zellen ins Blut abgegeben. Die Lebensdauer der Lymphozyten beträgt zwischen zehn Tagen und mehreren Jahren. Sie entwickeln sich zunächst im Knochenmark und im Thymus, d.h. den primären Organen des Immunsystems, und besiedeln von dort aus die sekundären Immunorgane wie Lymphgewebe und Milz.

T-Lymphozyten:

Im Thymus werden so genannte T-Lymphozyten gebildet und darauf geprägt, zwischen körpereigenen und körperfremden Strukturen zu unterscheiden. Der Thymus (griech. thymos = Brustdrüse) ist ein zweilappiges Organ, das hinter dem Brustbein liegt. Die T-Lymphozyten machen etwa 70-80 % aller Lymphozyten im Blut aus. Sie gehören zur spezifischen zellulären Immunabwehr. Bei Kontakt mit einem Fremdkörper entwickeln sie sich zu so genannten T-Effektorzellen, die verschiedene Immunreaktionen auslösen bzw. verstärken, oder zu längerlebigen T-Gedächtniszellen, die auch nach Jahren noch bei einem erneuten Eindringen des gleichen Fremdkörpers diesen erkennen und zu verstärkten Immunreaktionen führen.

Lymphsystem Lymphsystem-Vergrößerung -hier klicken

ThymusThymus-Vergrößerung -hier klicken

B-Lymphozyten:

B-Lymphozyten reifen im Knochenmark und machen etwa 15 % aller Lymphozyten im Blut aus. Sie gehören zur spezifischen humoralen Immunabwehr. Bei Kontakt mit einem Fremdkörper entwickelt sich ein Teil der B-Lymphozyten zu so genannten Plasmazellen, die Antikörper ( = Immunglobuline, Ig - Arten u. Aufgaben ) gegen diesen Fremdkörper bilden. Plasmazellen leben etwa 2-3 Tage. Aus dem anderen Teil der B-Lymphozyten werden nach Kontakt mit einem Fremdkörper langlebige B-Gedächtniszellen, die noch Jahre später, auch wenn der Körper nicht mehr diesem Fremdkörper ausgesetzt ist, die gleichen Antikörper bilden können.

Anwendung des METOX-Konzepts zur Unterstütung des Immunsystems !
Beschreibung der METOX-Substanzen

Coenzym Q10
Vitamin C
Selen

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