IgG-Antikörper sind die häufigsten Immunglobuline und kommen vorwiegend im Blutplasma vor. Sie binden Mikroorganismen und z.B. von Bakterien gebildete, im Plasma vorkommende Giftstoffe (=Toxine), so dass diese anschließend von den Fresszellen der unspezifischen Abwehr besser aufgenommen werden können.

IgM-Antikörper werden vor allem zu Beginn einer Abwehrreaktion gebildet. Sie aktivieren auf besonders wirksame Weise das Komplementsystem der unspezifischen Abwehr.

IgA-Antikörper kommen im Speichel, in der Tränenflüssigkeit, im Schweiß, im Nasenschleim und in den Sekreten der Lunge und des Magen-Darm-Traktes vor. Sie schützen vor allem die Schleimhäute des Organismus vor bakteriellen Infektionen.

IgE-Antikörper spielen eine besondere Rolle bei der Abwehr von Parasiten und bei allergischen Reaktionen. Geraten sie in Kontakt mit einem Allergen, binden sie so genannte Mastzellen, die zu entzündlichen allergischen Reaktionen führen

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